Denn bei Hitze schwellen im Lauf des Tages bei vielen die Beine an. Schlanker Fuß trotz Sommerhitze? Die BARMER GEK verrät, was man dafür tun kann.
Die Gefäße dehnen sich bei Hitze aus
Steigt die Außentemperatur, dann versucht unser Körper, Wärme an die Umgebung abzugeben. Dabei dehnen sich die Gefäße aus und werden durchlässiger. „Die Flüssigkeit sickert wie durch ein Tuch in das umliegende Gewebe. Das Lymphsystem, das für den Abtransport der Gewebeflüssigkeit zuständig ist, gerät dabei an seine Kapazitätsgrenzen. Und weil die Beine tagsüber der tiefste Punkt des Körpers sind, sind die Folgen dieser Flüssigkeitsansammlung dort besonders schnell und deutlich zu beobachten“, erklärt Dr. Utta Petzold, Phlebologin der BARMER GEK. Dem kann man tagsüber mit Kompressionsstrümpfen vorbeugen. Sie stützen das Gewebe von außen, dadurch verbessern sich der venöse und der lymphatische Rückfluss von den Beinen zurück zum Herzen.
Kalte Dusche und Socken aus dem Gefrierfach
Füße und Beine verlangen abends nach einer Abkühlung – geben wir sie ihnen! Durch kalte Duschen, ein kühles Fußbad, Kältekompressen oder kühlende Salben. Auch Socken aus dem Gefrierfach können helfen. Durch die Kälte ziehen sich die Venen reflexartig zusammen und es tritt weniger Flüssigkeit in das Gewebe aus.
Die Beine auf Trab bringen
Egal, ob joggen, schwimmen oder radeln – bei geschwollenen Beinen ist Bewegung angesagt! Das aktiviert die Muskelpumpe, die wiederum dafür sorgt, dass unser Blut über die Venen zum Herzen zurücktransportiert wird. Petzold: „Tagsüber hilft es, wenn man zwischendurch immer mal wieder zwischen Zehen- und Fersenstand wechselt. Und nach einem Abendspaziergang sollte man dann in der Tat die Füße hochlegen. Das entspannt und sorgt gleichzeitig dafür, dass die restliche angestaute Flüssigkeit aus den Beinen zurückfließt.“



