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Hessische Gesundheitswirtschaft wächst 2025 preisbereinigt um 3,0 Prozent

Hessische Gesundheitswirtschaft wächst 2025 preisbereinigt um 3,0 Prozent

Die nominale Bruttowertschöpfung der hessischen Gesundheitswirtschaft, also die Summe aller in diesem Wirtschaftsbereich produzierten Waren und Dienstleistungen ohne Preisbereinigung, hat im Jahr 2025 insgesamt 40,5 Milliarden Euro betragen. Das waren 11,7 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung in Hessen.

Höfler Fenster

Wie das Hessische Statistische Landesamt auf Basis aktueller Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL) mitteilt, legte die hessische Gesundheitswirtschaft im Jahr 2025 preisbereinigt um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Demnach war das gesundheitswirtschaftliche Wachstum in Hessen stärker als im bundesweiten Durchschnitt (plus 2,1 Prozent). In der hessischen Gesamtwirtschaft lag die preisbereinigte Bruttowertschöpfung um 0,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

2,8 Prozent mehr Erwerbstätige als im Vorjahr

Im Jahr 2025 arbeiteten 488.700 Erwerbstätige in der hessischen Gesundheitswirtschaft. Das waren 13,5 Prozent aller Erwerbstätigen in Hessen. Gegenüber 2024 erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft um rund 13.200 Personen oder 2,8 Prozent. Zum Vergleich: Die Gesamtwirtschaft Hessens verzeichnete im Jahr 2025 ein Plus von 0,2 Prozent bei den Erwerbstätigen.

Die Arbeitsproduktivität im hessischen Gesundheitswesen, also die Bruttowertschöpfung je erwerbstätiger Person, stieg preisbereinigt um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtwirtschaft in Hessen hatte demgegenüber von 2024 auf 2025 einen Produktivitätsrückgang von minus 0,6 Prozent zu verzeichnen.

Jede erwerbstätige Person in der hessischen Gesundheitswirtschaft trug im Jahr 2025 durchschnittlich 82.900 Euro zur Bruttowertschöpfung bei. Das waren 20,5 Prozent mehr als im Länderdurchschnitt (68.770 Euro) und der Spitzenwert unter den Flächenländern. Bundesweit wies nur Hamburg mit 83.670 Euro je erwerbstätiger Person eine höhere Arbeitsproduktivität in der Gesundheitswirtschaft als Hessen auf.

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