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Khaleel Al Bodach: Vom Geflüchteten zum DHL-Teamleiter in Wächtersbach

Khaleel Al Bodach: Vom Geflüchteten zum DHL-Teamleiter in Wächtersbach
Von links: Rene Nolte (Deutsche Post Leiter Zustellstützpunkt mit Leitungsfunktion Gelnhausen), Khaleel Al Bodach, Markus Stengel (Leiter Zustellstützpunkt Wächtersbach) und Frank Zimmermann (stellvertretender Leiter Niederlassung Frankfurt). © DHL Group

Die DHL Group belegt beim Einstellen von Geflüchteten Rang zwei unter den 50 leistungsstärksten globalen Unternehmen. Auch bei der Flüchtlingsintegration gehört der Logistikkonzern mit Rang acht zu den Top Ten. Das geht aus einem Report des Datenanbieters Refugee Integration Insights (RII), einem spezialisierten Anbieter von Flüchtlingsdaten aus der Privatwirtschaft, hervor. Bei der DHL Group haben seit Herbst 2015 mehr als 20.000 Geflüchtete ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis begründet.

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Einer davon ist Khaleel Al Bodach, der seit 2018 für die Post als Verbundzusteller arbeitet und nun zum Teamleiter des Zustellstützpunkts (ZSP) in Wächtersbach ernannt worden ist.

"Bereicherung für unser Unternehmen"

"Wir sind stolz darauf, dass wir bereits so vielen Geflüchteten eine Perspektive eröffnen und einen Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen konnten. Integration ist für uns als weltweit agierender Konzern gelebte Verantwortung: ob in New York, in Kapstadt oder hier bei uns in Wächtersbach", sagt Frank Zimmermann, stellvertretender Leiter der Niederlassung Frankfurt, zu der auch der ZSP Wächtersbach organisatorisch gehört. Und bezogen auf seinen neuen Teamleiter ergänzt er: "Khaleel Al Bodach ist ein Musterbeispiel dafür, dass Menschen, die in unserem Land eine neue Heimat suchen, eine Bereicherung für unser Unternehmen speziell und auch für den Arbeitsmarkt generell sind. Sie sind wichtig für die Zukunft unseres Landes und das Funktionieren unserer Wirtschaft, auch mit Blick auf den demographischen Wandel." Daher setzt sich der Konzern zum Beispiel in der "Allianz der Chancen" zusammen mit anderen Unternehmen dafür ein, bestehende Hürden für einen schnellen Zugang von Zugewanderten zum deutschen Arbeitsmarkt zu beseitigen.

Schwerpunkt Spracherwerb

Mit vielfältigen Maßnahmen, unter anderem Bewerbungstrainings, Mentoring-Programmen, Praktikumsangeboten und Sprachkursen, bereitet die DHL Group Geflüchtete auf das Berufsleben vor und bietet eine Perspektive auf Beschäftigung - innerhalb oder außerhalb des Unternehmens. Der Einsatz der Geflüchteten etwa aus den Ländern Syrien, Eritrea, Somalia, Iran, Irak und Ukraine erfolgt im Rahmen von Anstellungen, Ausbildungen und Praktika. Schwerpunkte sind Projekte und Programme, die den Spracherwerb fördern. Für Khaleel Al Bodach ist die deutsche Sprache kein Problem mehr, denn er spricht mittlerweile sogar platt. In diesem Sinne: "Guude Khaleel und herzlichen Glückwunsch zur Beförderung!"

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Von links: Rene Nolte (Deutsche Post Leiter Zustellstützpunkt mit Leitungsfunktion Gelnhausen), Khaleel Al Bodach, Markus Stengel (Leiter Zustellstützpunkt Wächtersbach) und Frank Zimmermann (stellvertretender Leiter Niederlassung Frankfurt). © DHL Group

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Kommentare

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Eswirdimmerbeser?
2 jahre vor
Man hat seit Jahren schon erkannt das mit den Zustellung es immer schlechter wird z.B. wie kann der eine schon 2 Stunden früher sich zurück melden das er mit der Arbeit (Zustellung) fertig ist ?. Ja der hat alle Hausnummer 5 (z.B.) verschiedene Strasse zusammen in einen Briefkasten geworfen der hat das System erkannt nicht nur bei mir auch in einige in der Nachbarschaft . Nach eine Rücksprache kam die Antwort " ich bin sowie so nicht mehr lang hier" so werden wir in Deutschland ver.A sch . In der Gummi und Plastic Industrie hat man das System vor 50 Jahren schon erkann mit der Spruch Geiz ist Geil es waren damals schon 85% in den Abteilung mit Gastarbeiter besetzt .
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Proximo
2 jahre vor
In diesem Einzelfall kann man DHL und Herrn Khaleel Al Bodach gratulieren: Eine typische Win-Win-Situation!

Aber wie naiv oder gar verblendet kann man sein, wenn man folgende Aussage trifft:

Zitat:
"Khaleel Al Bodach ist ein Musterbeispiel dafür, dass Menschen, die in unserem Land eine neue Heimat suchen, eine Bereicherung für unser Unternehmen speziell und auch für den Arbeitsmarkt generell sind.
Geflüchtete sind eine generelle Bereicherung für den Arbeitsmarkt? Selbst die offiziellen Zahlen bzw. Statistiken sagen genau das Gegenteil aus! Sie sind definitiv eine Belastung! Aber Hauptsache man kann eine Ausnahme als Paradebeispiel nehmen und sich in der Sonne aalen.
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Ruffty
2 jahre vor
In erster Linie ein Gewinn für die Ausbeuter auf dem Arbeitsmarkt und für zunehmendes Lohndumping. Aber man kann unter dem Stichwort der Verpflichtung zur Menschlichkeit natürlich vieles schön reden. Ich freue mich für Khaleel,aber sicherlich nicht über die gleichzeitige massenhafte Einwanderung in die Sozialsysteme und die Bereicherung unserer Kriminalstatistik.
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Wilfried Prof. ad. W
2 jahre vor
Liebe DHL,

dann ein kurzes Feedback aus der Praxis:

Obwohl nicht Adressat, wird "STURM-geklingelt",
entsprechende Hinweise aufgrund mangelnder
Sprachkenntnisse nicht verstanden.

Trauriges Ergebnis:
Ich habe meine Klingel abgestellt.

Danke, DHL!
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