Dies ergab der Wettbewerb „Mainova@Luminale 2014: Licht! Kunst! Effizienz!“ Der Kölner Architekt und Stadtplaner Professor Jochen Siegemund überzeugte die Jury mit einer dreidimensionalen Lichtinstallation für das Gebäude am Osthafenplatz.Das Projekt mit dem Titel „EnergyStation“ könne sich zum Wahrzeichen des Frankfurter Ostens entwickeln, so die Jury. Die Idee überzeuge hinsichtlich der Nachhaltigkeit im Sinne einer dauerhaften Installation. Ein weiteres Kriterium war der Einsatz energiesparender Leuchtmittel.
Blaue und rote Lichtstreifen entlang der grauen Wellblechfassade symbolisieren die Energieflüsse im Stromnetz. „Das Gebäude wird zum interessanten Eyecatcher und trägt zur Qualität des öffentlichen Raums bei“, begründet Professor Siegemund seine Idee. Die Installation besteht aus energiesparenden LED-Streifen. Sie werden auf einem Trägersystem aus rostfreiem Edelstahl an der Fassade angebracht. Zusätzliche Lichtprojektionen vervollständigen das Kunstwerk zur Luminale. Die Installation soll auch darüber hinaus bestehen bleiben.
„Der prämierte Entwurf präsentiert die Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit auf künstlerisch ansprechende Weise“, sagt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG. „Das Lichtkunstwerk symbolisiert ein weit verzweigtes Stromnetz, durch das die Energie der Stadt pulsiert. So macht es die Funktion des Umspannwerks als wichtigen Knotenpunkt für eine zuverlässige Stromversorgung weithin sichtbar.“
Eine lobende Erwähnung durch die Jury fand das Projekt „Lichtklang“ an der Helmholtzschule. Das Büro Voss und Fischer bewarb sich mit der Idee einer musikalisch untermalten Lichtinstallation. Diese sollte am Zaun des Gymnasiums angebracht werden. Daneben sah das Konzept ein musikalisches Begleitprogramm vor. Schüler, Studenten und Veranstaltungstechniker sollten es im Rahmen einer Projektwoche gemeinsam planen und durchführen.



