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Die Arten, Befestigungs- und Gestaltungsmöglichkeiten von Gardinenstangen – das sollte man wissen!

Die Arten, Befestigungs- und Gestaltungsmöglichkeiten von Gardinenstangen – das sollte man wissen!

Kahle und praktisch nackte Fenster sind nicht schön und deshalb dienen Vorhänge und Gardinen schon seit jeher als dekorativer Sicht- und Lichtschutz.

Sie sorgen so auch dafür, dass sich die Bewohner geborgen und unbeobachtet fühlen. Durch den dekorativen Charakter der dabei verwendeten Stoffe in Verbindung mit den mannigfaltigen Möglichkeiten der Gardinenbefestigungen lassen sich so auch gezielte innenarchitektonische Akzente setzen. Um ein möglichst funktionales und optisch ansprechendes Ergebnis zu erreichen, sollte man sich in diesem Zusammenhang zunächst die Unterschiede zwischen Vorhängen und Gardinen verdeutlichen.

Zusammenfassend lässt sich so der Unterschied vor allem in deren Funktion festmachen: Während Vorhänge, die aus blickdichten festeren Stoffen gefertigt sind, vorwiegend bei Dunkelheit und eingeschaltetem Licht für Sichtschutz oder auch nachts zur Abdunklung in Schlafzimmern dienen, sind Gardinen meist auf der gesamten Fensterfront angebracht. Gefertigt werden sie aus transparenten Stoffen wie Baumwolle, Etamin, Leinen und teilweise auch noch aus Polyester. Damit sehen sie nicht nur dekorativ aus und bieten Sichtschutz, sondern lassen auch genügend Lichteinfall zu. Neben der der richtigen Art, Farbe, Musterung und Konfektion der Gardinen- und Vorhangstoffe gilt es auch die passende Befestigungsart zu wählen. Neben Schienensystemen zur Deckenmontage sowie dezenten Seilspannsystemen zählen die verschiedenen Gardinenstangensysteme noch immer als klassische Befestigungsart. In diesem Zusammenhang kommt immer wieder die Frage auf: Was gibt es für Gardinenstangen? Und welche Kriterien sollten diese erfüllen?

Die verschiedenen Arten der Gardinenstangensysteme mit ihren unterschiedlichen Konzepten zur Gardinenbefestigung

Es mag zwar durchaus vorkommen, dass eine herunterfallende Gardinenstange einen Einbrecher entlarvt, dennoch sind eher deren dekorativer sowie funktionaler Benefit von primärer Bedeutung. Zusammen mit Vorhängen und Gardinen zählen sie als wichtiges Wohnaccessoires. Der große Vorteil einer GS ist, dass sich nahezu alle Vorhänge und Gardinen daran anbringen lassen – egal ob Tunnel, Schlaufen, Ösen oder Bindebänder. Selbst Stoffe, die mit einem Band zum Einhaken von sogenannten „Gardinenhäkchen“ ausgeführt sind, lassen sich mit Gardinenringen an der Stange befestigen.

Wer dagegen seinen Wohnraum mit Schiebegardinen ausstatten möchte, sollte auf mehrläufige Stangensysteme oder Schienen – beispielsweise mit 2 Kufen – zurückgreifen. Mit diesen Varianten können so auch Gardinenstores oder Vorhänge zur Verdunklung angebracht werden. Ob nun ein- oder mehrläufige Stangensysteme: Bei der Art ihrer Befestigung kann man grundsätzlich zwischen der Decken- und Wandmontage sowie Stangen zum Klemmen zwischen die Fensterlaibung wählen. Eine Sonderform zur Gardinenbefestigung (in der Regel für Scheibengardinen) stellen Vitragen dar. Diese ausziehbaren Stangen werden direkt mit Klebehalterungen am Fensterrahmen befestigt. Dadurch, dass kein Bohren und Setzen von Dübeln erforderlich ist, sind sie besonders leicht montierbar und flexibel an unterschiedliche Fensterbreiten anzupassen. {jathumbnail off}

Wer anlässlich eines Umzugs, einer Sanierung bzw. Renovierung auf der Suche nach einer passenden Befestigungslösung für seine neuen Gardinen ist, kann dazu beispielsweise auf das umfangreiche Produktsortiment zu Gardinenstangen von toom Baumarkt zurückgreifen. Die Bandbreite reicht dabei von Zubehör wie Verbindern, Endstücken und Halterungen über Vitragen, Rundstangen bis hin zu kompletten Befestigungsgarnituren. Angeboten werden diese in verschiedenen Materialien wie rustikalem Holz, edlem Metall wie beispielsweise Aluminium oder Edelstahl sowie Kunststoffen. Die Produktgruppe der Gardinenschienen und -stangen bilden damit nur einen kleinen Teil des facettenreichen Portfolios der führenden Baumarktkette toom. Zusammen mit den Klee Gartenfachmärkten und B1 Discount Baumärkten findet sich toom im Unternehmensverbund der 1927 gegründeten REWE Group wieder. Die Fachmärkte setzen dabei mit ihren insgesamt über 15.000 Beschäftigten, ihrem gut sortierten Produktportfolio rund um die Themen Verschönern, Bauen und Renovieren immer wieder Maßstäbe in der Do-it-yourself-Branche.

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Nächster Schritt auf dem Weg hin zu einer optisch ansprechenden Gardinenlösung: Anweisung zur Montage der Stangensysteme

Trotz zahlreicher Tipps und Tricks zur Montage von GS stehen vor allem unerfahrene Heimwerker immer wieder vor der Frage: Wie bringe ich Gardinenstangen an? Wie gehe ich vor und was brauche ich dazu?

Hierbei kommt es zunächst auf die Art der Stange an. Ähnlich wie bei Vitragen oder Stangen zum Klemmen lassen sich auch herkömmliche Stangen mit speziellen Klebehalterungen an der Wand bzw. Decke befestigen. Dies gelingt allerdings nur, wenn das Stangensystem selbst und die verwendeten Gardinen- bzw. Vorhangstoffe nicht zu schwer sind. Einen sicheren und stabilen Halt, gerade bei schweren Stoffen und Stangensystemen lässt sich dagegen nur mit einer Montage über Dübel erreichen. Für ein ansprechendes Gesamtbild sollten die Stangen dabei auf beiden Seiten immer um rund 20 bis 25 Zentimeter breiter als der vorhandene Fensterrahmen sein. So dringt einerseits seitlich kein Licht ein, andererseits kann das Fenster noch problemlos geöffnet werden. Zum gesamten Montageprozess benötigt man ein Bandmaß, einen Bleistift, Leitungssucher, Wasserwaage mit Richtscheit, Hammer, Staubausauger, Bohrhammer, Akkuschrauber sowie einen zu den jeweils verwendeten Dübeln und Schrauben passenden Steinbohrer und Bitaufsatz.

In rund 15 Zentimetern Höhe, ausgehend vom Mittelpunkt der Fensterfront gilt es nun, die Punkte zur Wandbefestigung unter Zuhilfenahme der Wasserwaage anzuzeichnen; im Optimalfall einige Zentimeter neben der Fensterlaibung. Anschließend die Bohrlöcher gemäß Lochbild der Befestigungen anzeichnen und zunächst nur auf einer Seite bohren. Zur Sicherheit sollte der Bohrbereich immer mit dem Leitungssucher auf etwaige darunterliegende Stromleitungen abgesucht werden. Nach dem Bohren die Löcher aussaugen, die Dübel mit dem Hammer setzen und die erste Halterung anschrauben. Die Stange im Anschluss behelfsmäßig befestigen, mit der Wasserwaage ausrichten und die Position der Bohrlöcher auf der anderen Seite prüfen. Im Anschluss die Löcher der zweiten Seite Bohren, Befestigung anschrauben und die Stange endmontieren.

Dekorative Endstücke passend zum Einrichtungsstil als gezielter Blickfang: Setzen Sie Highlights!


Damit die gewählte Gardinenstange nach erfolgter Montage noch den letzten Feinschliff bekommt und sich so entweder in den jeweiligen Einrichtungsstil eingliedert oder alternativ kontrastreiche Akzente setzt, lassen sich an den Enden noch dekorative Endknöpfe passend zum gewählten Material der Stangen anbringen. Dazu stehen beispielsweise kunstvoll geschnitzte Holzendstücke, dezente Kugeln, zylindrische Endknöpfe, extravagante Blätter oder verschnörkelte Spiralformen zur Auswahl. Diese können nach Lust und Laune variiert werden, geben der Stange einen sauberen Abschluss und heben nochmals den dekorativen Charakter der gesamten Gardinenkombination hervor. Daneben sind es auch die Materialien selbst, welche einen entscheidenden Einfluss auf die visuelle Wirkung aufweisen. Während sich der gemütlich-warme Charme des Holzes vor allem für rustikale Einrichtungsstile wie dem Landhausstil eignet, sind die kühl-modernen Metallstangen und -endstücke etwas vielseitiger einsetzbar. Ausgeführt aus Messing, Aluminium oder Edelstahl: Kombiniert mit den passenden Stoffen eignen sich diese Materialien für nordische, mediterrane wie auch moderne Einrichtungsstile. Wer es etwas antiker mag (Stichwort: Shabby-Chic), der macht mit metallischen Befestigungsstangen ebenfalls nichts verkehrt.

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