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Chronischer Beckenschmerz: Nicht immer die Hüfte

Chronischer Beckenschmerz ist bedingt durch eine ganze Reihe unterschiedlicher Krankheitsursachen, denen neben dem orthopädisch-unfallchirurgischen Schwerpunkt auch allgemeinchirurgische, gynäkologische oder urologische Krankheitsursachen zugrunde liegen können.

Nach sorgfältigem Ausschluss dieser fachspezifischen Erkrankungen sind aber auch im orthopädisch-unfallchirurgischen Bereich eine Vielzahl von verschiedenen Ursachen für den chronischen Beckenschmerz verantwortlich. Hier gilt es, das jeweilige spezifische Schmerzprofil mit teilweise auch Ausstrahlung in andere Körperregionen klar herauszuarbeiten, um dann eine gezielte, auf die Einzelursache zugeschnittene Einzeltherapie einzuleiten.

Auf operativer Seite ist neben dem sehr erfolgreichen Gelenkersatz der chronischen Hüftarthrose auch ein weiteres Gelenk in den Fokus operativer Möglichkeiten gerückt, nämlich das hintere Darmbein-Kreuzbeingelenk (ISG). Bei entsprechend dort angesiedelten Verschleißerscheinungen war bisher die Domäne rein konservativ eingeschränkt. In neuester Zeit sind hier verschiedene, teils sehr erfolgreiche Operationstechniken entwickelt worden, die mit geringem operativen Aufwand dieses chronische hintere Beckenleiden, dass etwa 20 % aller unteren Lendenwirbelsäulenbeschwerden erfasst, sehr erfolgreich nachhaltig angehen können.

Chefarzt Dr. med. Wolfgang Ditzen wird dieses vielschichtige Problem des chronischen Beckenschmerzes in seinem Vortrag am Dienstag, 13.09.2016, 18:00 Uhr im St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau sehr differenziert und zielgerichtet vorstellen und auch die Effektivität der neu entwickelten operativen Verfahren, insbesondere des hinteren chronischen Beckenschmerzes präsentieren.

Veranstaltungsort: St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau
"Schwester Maria Theresia-Saal",
Gebäude "Sternbau", Dachgeschoss
Am Frankfurter Tor 19, Eingang Sternstraße

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