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Gesetze, Regeln, Vorschriften: Das ändert sich 2026 im Verkehr

Gesetze, Regeln, Vorschriften: Das ändert sich 2026 im Verkehr
Anton Hofmann, Pressesprecher im ACE-Kreis Main-Kinzig und Wetterau, gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen, die für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer relevant sind.

Im nächsten Jahr treten wieder neue Regelungen und angepasste Vorschriften im Straßenverkehr in Kraft. Anton Hofmann, vom Auto Club Europa, Pressesprecher im ACE-Kreis Main-Kinzig und Wetterau, gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen, die für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer relevant sind.

Höhere Benzinpreise

Der CO₂-Preis pro Tonne steigt auch 2026 weiter: Die Preise liegen zwischen 55 und 65 Euro. Grundlage dafür ist das deutsche nationale Emissionshandelssystem. Es gilt für Brennstoffe wie Benzin, Gas und Heizöl. Die Händler – etwa Tankstellenketten – geben die steigenden Kosten an ihre Kunden weiter. Zusätzlich zu dieser nationalen CO₂-Bepreisung werden ab 2026 auch die Kosten durch den EU-Grenzausgleich für importierte Güter mit hohem CO₂-Fußabdruck fällig. Insgesamt sind dadurch Mehrkosten von etwa 1,5 bis 3 Cent pro Liter Diesel oder Benzin zu erwarten.

Pendlerpauschale

Voraussichtlich ab Januar wird die Pendlerpauschale dauerhaft auf 38 Cent erhöht. Das gilt schon ab dem ersten Kilometer. Bisher erhielten Pendlerinnen und Pendler 30 Cent pro Kilometer bei einer Wegstrecke von bis zu 20 Kilometern angerechnet. 38 Cent gab es erst ab dem 21. Kilometer. Die neue Pauschale gilt unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel. Das heißt: Menschen, die mit dem Auto, Motorrad, per Rad, zu Fuß oder mit den Öffentlichen pendeln, können in ihrer Steuererklärung für 2026 pro einfache Strecke des Arbeitswegs 38 Cent pro Kilometer absetzen.

Verlängerung der Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos

Die Bundesregierung befreit reine Elektroautos bis zum Jahr 2035 von der Kfz-Steuer, um den Umstieg auf Elektromobilität weiter zu fördern. Bisher gilt die Steuerfreiheit für Fahrzeuge, die bis Ende 2025 zugelassen werden, für eine Dauer von bis zu zehn Jahren. Künftig soll die Regelung so angepasst werden, dass Elektroautos, die bis Ende 2030 erstmals zugelassen werden, ebenfalls befreit bleiben – maximal jedoch bis Ende 2035.

Deutschlandticket wird teurer

Das Abonnement für den öffentlichen Nahverkehr in Deutschland wird ab dem 1. Januar pro Monat 63 Euro statt 58 Euro kosten. Die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder haben zudem die Weichen für einen Preismechanismus beim Deutschlandticket gestellt, der ab 2027 gelten soll. Der Preis soll dann anhand eines Indexes gebildet werden. Personal-, Energiekosten und allgemeine Kostensteigerungen möchte man so abbilden, aber gleichzeitig den Ticketpreis attraktiv halten. Ab 2027 soll der Preis anhand dieses Indexes transparent und nachvollziehbar steigen. Details werden voraussichtlich im Frühjahr 2026 beschlossen.

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Anton Hofmann, Pressesprecher im ACE-Kreis Main-Kinzig und Wetterau, gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen, die für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer relevant sind.

Kommentare

3
Markus
4 monate vor
Vorsicht, die Witzfigur „Hein Blöd“ ist wieder am Kommentieren! Wusstet ihr übrigens schon, dass “Hein Blöd“ (von Walter Moers) eine dämliche Ratte mit blauen Hosen ist? Das passt wie die Faust aufs Auge :)!

Vielleicht haben wir bald das Glück, „Hein-Blöd“, seine debilen Aliasse wie auch alle verwirrten Mitläufer mit deren Volksverhetzung loszuwerden, sofern den aktuellen politischen Ankündigungen Taten folgen: https://www.zeit.de/digital/internet/2025-12/andreas-vosskuhle-forderung-klarnamenpflicht-internet-gxe.

Leider scheint Herr Ziegert (noch) nicht bereit, die geforderte Klarnamenpflicht ohne gesetzliche Vorgabe einzuführen, und toleriert diesen blaunen Sumpf im Kommentarbereich!
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2
Frieden
4 monate vor
zitiere Markus:
Vorsicht, die Witzfigur „Hein Blöd“ ist wieder am Kommentieren! Wusstet ihr übrigens schon, dass “Hein Blöd“ (von Walter Moers) eine dämliche Ratte mit blauen Hosen ist? Das passt wie die Faust aufs Auge :)!

Vielleicht haben wir bald das Glück, „Hein-Blöd“, seine debilen Aliasse wie auch alle verwirrten Mitläufer mit deren Volksverhetzung loszuwerden, sofern den aktuellen politischen Ankündigungen Taten folgen: https://www.zeit.de/digital/internet/2025-12/andreas-vosskuhle-forderung-klarnamenpflicht-internet-gxe.

Leider scheint Herr Ziegert (noch) nicht bereit, die geforderte Klarnamenpflicht ohne gesetzliche Vorgabe einzuführen, und toleriert diesen blaunen Sumpf im Kommentarbereich!


Deine Menschenverachtende Ausdrucksweise zeigt deutlich in welche Richtung du gehst! Die würde des Menschen scheint dir egal zu sein wenn du Menschen mit anderen Meinungen mit "Ratten" gleich stellst die man ohne Skrupel und Konsequenzen Töten kann!

Das ist die Grundlage von Terroristen wie Antifa und dem ganzen gesoxx die diesbezüglich Terroristen auch noch unterstützen!

Wehe einer ist nicht, auch nur in einem Punkt, deiner Geistesgestörten Ideologie gefolgsam, der wird gleich zum Feind degradiert.

Du glaubst auch das du hier der Hahn im Stall bist... Dann lass es mal darauf ankommen, als Friedensaktivist weiss ich gut mit solchen wie dir umzugehen...
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2
Proximo
4 monate vor
Ich habe hier bei VO nicht nur ein mal begründet, warum ich gegen eine Klarnamenpflicht bin. Der einzige Vorteil wäre, auch Menschen wie Markus, mit ihren *beep* Weltanschauungen müssten sich outen. Zudem wären seine Multinicks hinfällig.
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3
Biggi
4 monate vor
Tja, der Markus kann es offenbar nicht ertragen, dass andere Menschen andere Meinungen haben als er. Typisch links und intolerant halt. Hoffnungslos. Gegen Ideologien kommen keine Argumente an.
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13
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
4 monate vor
Lastenräder... wir brauchen mehr Lastenräder.
Dann fährt der Pendler wenigstens umweltfreundlich.

Vielleicht hat die Grüne Taxi-Tante ja auch Zeit und kann die Leute fahren.
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Reimo
4 monate vor
Die "Melkmaschine" läuft auf Hochtouren weiter und schaltet noch einen Gang hoch, .....Aufwachen ....
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