
Von dieser Verschleißerkrankung sind immer mehr Menschen betroffen. Aus diesem Grund informieren die Main-Kinzig-Kliniken im Rahmen der „Arzt im Dialog“-Vortragsreihe am Donnerstag, den 11. Oktober über Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten der Kniegelenksarthrose. Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr in der Cafeteria des Gelnhäuser Krankenhauses statt.
Die Arthrose nimmt als Erkrankung überwiegend älterer Menschen nicht zuletzt aufgrund der steigenden Lebenserwartung an Häufigkeit kontinuierlich zu. Der Abnutzungsprozess der Gelenke, die mechanische Zerstörung der Knorpeloberflächen, führt im Laufe der Jahrzehnte zum Auftreten der typischen Krankheitssymptome. Für die betroffenen Patienten sind dies oft starke Schmerzen sowie eine zunehmende Einschränkung von Beweglichkeit und Gehfähigkeit, häufig verbunden mit einem erheblichen Verlust an Lebensqualität. „In Anfangsstadien kann die Erkrankung durch nichtoperative Behandlungsmaßnahmen günstig beeinflusst werden“, erklärt Dr. Lukas Krüerke, Chefarzt der Gelnhäuser Klinik für Unfall- und Gelenkchirurgie.
Daher wird Dr. Oliver Sotke, Facharzt am Chirurgisch-Orthopädischen Zentrum Wächtersbach, im Zuge des „Arzt im Dialog“-Abends eine Übersicht über gelenkerhaltende Behandlungsformen geben. In fortgeschrittenen Stadien hingegen helfe nur der Einbau eines Kunstgelenks, der sogenannten Endoprothese. Diese bewährte Behandlungsmethode steht im Zentrum des Vortrages von Dr. Krüerke, der nicht nur den Ablauf einer Operation, sondern auch verschiedene Prothesetypen präsentieren wird. Im Anschluss an die kostenfreie Veranstaltung stehen die Mediziner den Besuchern gern für Fragen zur Verfügung.
Fotos: Dr. Lukas Krüerke, Chefarzt der Gelnhäuser Klinik für Unfall- und Gelenkchirurgie, Dr. Oliver Sotke, Chirurgisch-Orthopädisches Zentrum Wächtersbach.


