Dazu lädt sie in dieser Woche mehr als 190 Kindergärten, Kindertagesstätten und Grundschulen im gesamten Kreisgebiet ein. Bereits seit 2012 ist die GNA - in enger Kooperation mit der Zentralstelle für Kinderbetreuung des Main-Kinzig-Kreises - mit der Wasserforscherkiste „auf Tour“. Ziel der Umweltpädagogen sind Kindergärten, Tagesstätten und andere Einrichtungen. Während einer etwa zweistündigen Veranstaltung beschäftigen sich Kinder und Erzieher/innen gemeinsam mit der Frage: Was lebt in Bach und Teich?
Die kleinen und großen Forscher lernen schnell, Bachflohkrebs, Wasserassel oder Strudelwurm zu unterscheiden. Ist das Interesse erst einmal geweckt, sind viele Fragen zu beantworten: „Was schwimmt denn da? Ist ein Wasserskorpion gefährlich? Und was macht die Fliegenlarve im Köcher?“ Gemeinsam bestimmt man Wassertiere, baut Tümpel-Aquarien oder erforscht die Strömung eines Baches. Versuche machen besondere Fähigkeiten der Wassertiere verständlich: Sei es der „Raketenantrieb“ bei Großlibellenlarven, die Atmung unter Wasser oder die Fähigkeit mancher Insekten, über das Wasser zu laufen.
Die Vorteile des mobilen Umweltbildungsangebotes: Die Wasserforscherkiste ist mit allem ausgestattet, was man zur Erkundung eines Gewässers benötigt: Stereomikroskope, Aquarien, Kescher, Sammelgefäße, Stand- und Becherlupen, Bestimmungshilfen für Kinder und vieles mehr werden mitgebracht. Zum Schluss erhält jedes Kind ein Wasserforscherdiplom. Die frei zu vereinbarenden Veranstaltungen finden von März bis Anfang Oktober statt. Den Veranstaltungsort bestimmt die Einrichtung. Das Angebot kostet 60 € pro Stunde und Gruppe. Die GNA empfiehlt eine frühzeitige Buchung.
Zusätzlich bietet die GNA die berufliche Fortbildung „Lupe ... Kescher ... fertig los!“ an. Unter fachkundiger Anleitung erweitern Erzieher/innen und andere pädagogische Fachkräfte ihr biologisches Wissen, erwerben zoologische Grundkenntnisse und erhalten praktische Tipps, Naturerfahrungen für Kinder an Bach und Teich erlebnisorientiert zu gestalten. Das ganztägige Programm umfasst eine ausführliche Vorstellung des Lebensraumes Wasser. Die Bestimmung der Gewässerorganismen und Pflanzen erfolgt am Binokular, das faszinierende Einblicke ermöglicht. So ist die Verwandlung der Libellenlarve in ein flugfähiges Insekt nur eines von vielen faszinierenden Naturschauspielen, auf die der Blick gelenkt werden soll. Hinzu kommen kleine Versuche, die besondere Eigenschaften und Fähigkeiten der Wassertiere vorstellen.
Anmeldungen für den ersten Veranstaltungstermin am Dienstag, den 15. April (9:30 Uhr - 15:30 Uhr) nimmt die GNA-Biologin Susanne Hufmann unter der Telefon-Nummer 06184 – 99 33 797 oder per E-Mail an gna.aue@web.de entgegen. Belegschaften mit einer Gruppenstärke von mindestens 5 bis maximal 10 Personen können zusätzlich Termine vereinbaren. Veranstaltungsort ist das Evangelische Gemeindezentrum Rodenbach. Die Teilnehmergebührbeträgt 50 € pro Person. Zu den Leistungen zählen: Seminarleitung, See-Exkursion, Kursmaterialien, Ausstattung, ausführliches Skript, Literatur und Teilnahmebescheinigungen. Für die Freilandpraxis wird wetterangepasste Kleidung empfohlen.



