Unterstützung erhält sie von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und der Telekom.
Einmal im Monat können ausgediente Altgeräte am blauen GNA Mobil abgeben werden.Für jedes Handy erhält die GNA genau 1,50 Euro. Geld, das sie für ihr langfristig angelegtes Artenschutzprojekt verwendet. Ziel ist ein Biotopverbund in der unteren Kinzigaue, der aus vielen Laichgewässern besteht,um die stark gefährdete Amphibienart zu erhalten.
Denn die Bestände des Laubfrosches im Main-Kinzig-Kreis sind drastisch zurückgegangen. Der Laubfrosch repräsentiert zudem viele Arten, die durch den steten Rückgang der Feuchtgebiete beeinträchtigt sind. Für den Aufbau eines funktionierenden Verbundsystems aus Lebensräumen und Laichplätzen benötigt die GNA einen langen Atem, denn laubfroschgerechte Biotope müssen nicht nur neu geschaffen, sondern auch erhalten und gepflegt werden.
Die abgegebenen Handys werden dem Recycling zugeführt. Beim Handy-Recycling werden Rohstoffe wie Kupfer, Gold, Platin oder auch seltene Metalle wie Iridium und Tantal zurückgewonnen. Wer sein Altgerät in den Recycling-Kreislauf gibt, trägt zur Schonung der Ressourcen bei, hilft, das Klima zu schützen und rettet - ganz nebenbei - den heimischen Laubfrosch.
Termine & Standorte
Am 15. Mai sammelt die GNA in Freigericht – Somborn auf dem Parkplatz zwischen Busbahnhof und Rathaus und am 16. Mai in Langenselbold während des Wochenmarktes an der Friedrichstrasse/Ecke Gartenstraße. Die Sammlungen finden in der Zeit von 10 bis 11 Uhr statt. Weitere Termine finden sich unter www.gna-aue.de. Die GNA bittet darum, vor Abgabe des alten Handys die SIM-Karte und persönliche Daten zu entfernen. Die GNA organisiert mobile Sammelaktionen auch in weiteren Städten oder Gemeinden.



