Damit, ob in der Stadt oder beim Wandern auf dem Land, genügend Energie vorhanden ist, sollten speziell kleinere Zwischenmahlzeiten nicht unbedingt ausgelassen werden.
Zwischenmahlzeiten müssen nicht ungesund sein
Kleine Snacks sind keine Sünde: Vor allem dann nicht, wenn sie gesund sind und tatsächlich wertvolle Energie spenden. Mit einer Zwischenmahlzeit lassen sich einerseits natürlich längere Pausen zwischen den Hauptmahlzeiten überbrücken, zugleich kann so aber auch dem lästigen Heißhunger proaktiv vorgebeugt werden.
Natürlich sind Snacks aber nicht gleich Snacks. Eine enorm zuckerhaltige Süßigkeit spendet kaum Energie, auch wenn sie reichlich Kilokalorien enthält. Besser ist, sich bei der Zwischenmahlzeit für einen leicht verdaulichen Snack zu entscheiden, der am besten mehrere Nährstoffgruppen zusammen abdeckt, ohne aber eine echte Kalorienbombe zu sein. Beim Wandern, sowohl im Winter wie auch im Frühling, sind solche kleinen Energiespender große Helfer, aber auch als Snack zwischendurch im Büro können sie für zusätzliche Energie und kurze Genussmomente sorgen.
Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß
Alle drei sollte die Zwischenmahlzeit enthalten, weil sie alle eine eigene, gesonderte Rolle im Organismus haben. Kohlenhydrate sind die primäre Energiequelle und stabilisieren zudem noch den Blutzucker. Dafür könnte man gesunde Müsliriegel kaufen, etwas Obst einpacken oder Haferflocken mitnehmen. Eiweiß ist ebenfalls wichtig, denn Eiweiß sättigt und erhält zudem die Muskeln. Werden Eiweiße und Kohlenhydrate miteinander kombiniert, hält die Sättigung länger vor. So könnte eine Zwischenmahlzeit sogar helfen die eigene Kilokalorienbilanz einzuhalten, wenn aufgrund des noch etwas anhaltenden Sättigungsgefühls die Hauptmahlzeiten später nicht ganz so umfangreich sind.
Zuletzt sind auch noch gesunde Fette eine wertvolle Ergänzung, da sie Energie spenden und zudem natürliche Geschmacksträger sind. Speziell bei Fetten, sofern sie überhaupt enthalten sind, empfiehlt sich aber eher eine kleine bis moderate Menge. Zu viel Fett ist natürlich auch nicht gut, vor allem wenn die Hauptmahlzeiten schon relativ deftig ausfallen.
Snacken ohne große Vorbereitung
Zuhause gibt es natürlich mehr Möglichkeiten, wobei dafür niemand lange in der Küche stehen muss. Ein Apfel und etwas Nüsse, ein Naturjoghurt mit Haferflocken, Gemüsesticks oder Riegel: Für all das braucht es nur wenige Handgriffe, auch bei einer kurzen Pause kommen solche Zwischenmahlzeiten in Frage. Unterwegs sollten die Snacks natürlich allen voran leicht zu transportieren und sicher zu verschließen sein. Hier spielen gesunde Müsliriegel ihre Stärken aus, auch Obst kann man in den meisten Fällen leicht mitnehmen.
Auf was wird besser verzichtet?
Damit Zwischenmahlzeiten tatsächlich sinnvoll sind, müssen sie gesund sein. Eine Zwischenmahlzeit, die nur aus Süßigkeiten besteht, ist dementsprechend natürlich nicht sonderlich sinnvoll. Selbiges gilt für stark verarbeitete Lebensmittel, die kaum nennenswerte Nährwerte, dafür meistens aber sehr viel Kalorien liefern. Auch zuckerhaltige Getränke sind nicht unbedingt empfehlenswert, vor allem nicht, wenn man gerade etwas stärker auf die eigene Figur achtet. Wer etwas Abwechslung zu Wasser sucht, kann sich aber für zuckerfreie Softdrinks entscheiden.


