Bei der Durchsicht der in dem offenen Päckchen befindlichen Papiere ergab sich der Hinweis auf einen Absender aus einer Stadt in Tschechien, die für ihre Uranminen bekannt ist. Da zu diesem Zeitpunkt nicht feststand, ob von der nicht bestimmbaren Substanz eine Gefahr für die Öffentlichkeit ausging, wurde durch die Polizei der Fundort vom Personenverkehr freigemacht und Spezialkräfte der Feuerwehr angefordert. Weiterhin wurde anliegende Straßen gesperrt und der Verkehr abgeleitet. Die unverzüglich durch die Feuerwehr durchgeführten Messungen ergaben, dass von dem Inhalt des Paketes zwar eine schwach radioaktive Strahlung ausging, aufgrund des gemessenen Wertes aber zu keinem Zeitpunkt eine akute Gefahr für Mensch und Umwelt bestand. Das Fundstück wurde durch die Spezialkräfte der Feuerwehr sichergestellt. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben im weiteren Verlauf, dass das aufgefundene Paket ursprünglich für einen an anderer Anschrift wohnhaften Gestein-Sammler bestimmt war, der im Internet das freiverkäufliche "Uraninit" bestellt hatte. Offensichtlich war ihm die Sendung nie zugestellt worden. Wie sie zum Auffinde Ort gelangte, ist derzeit nicht bekannt. Die Absperrungen wurden um 14:10 Uhr aufgehoben. Neben der Feuerwehr Erlensee waren die Wehren aus Wächtersbach und Hanau sowie der Einsatzleitwagen aus Gelnhausen im Einsatz.
Auf dem Video spricht Christian Hinrichs, stellvertretender Kreisbrandinspektor.


