Die Rauchwolke war bereits weit über die Grenzen Rodenbachs hinaus sichtbar, schnell war klar, dass es sich hier um einen Brand größeren Ausmaßes handelte. Und da in dem Unternehmen gefährliche Stoffe verarbeitet und gelagert werden, wurden die Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen. Ein Messwagen der Feuerwehr fuhr während der Löscharbeiten durch die Wohngebiete, stellte aber keine überhöhten Werte fest. Zwei Feuerwehrleute bekamen wegen der enormen Hitze gesundheitliche Probleme und mussten an den Rettungsdienst übergeben werden.
Von zahlreichen Feuerwehren im Main-Kinzig-Kreis waren insgesamt circa 150 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz, außerdem hatten Rettungsdienst und Deutsches Rotes Kreuz circa 20 Einsatzkräfte vor Ort. Auch die Polizei hatte zahlreiche Streifenwagen entsandt, um das Umfeld um den Großbrand abzusichern. Da sich bei dem Chemieunternehmen um einen so genannten „Störfallbetrieb“ handelt, waren auch Vertreter der Bauaufsicht des Main-Kinzig-Kreises und des Regierungspräsidiums Darmstadt an die Einsatzstelle gekommen.



