Im Mittelpunkt stand dabei vor allem Julius Klein, der seine ausgezeichnete Entwicklung erneut eindrucksvoll bestätigte.
Der Test startete am Samstag mit einem 2000-Meter-Ergometertest. Julius Klein fuhr hier mit 6:05 Minuten eine starke Zeit und blieb damit ganz nah an seinem persönlichen Bestwert. Auch Jakob Rastetter überzeugte mit 6:10 Minuten und erfüllte damit bereits ebenfalls die WM-Norm des Deutschen Ruderverbandes für die U23.
„Der Langstrecken-Test war für den Hanauer RC Hassia ein voller Erfolg. Die Form stimmt – und der Blick richtet sich zuversichtlich auf die kommende Saison“, sagt Chefcoach Volker Lechtenberg. „Wir haben wieder zwei richtig heiße Eisen im Rennen um die U23-WM am Start.“
Denn am Sonntag folgte die Langstrecke auf dem Wasser im Einer über 6000 Meter – mit einem gewaltigen Teilnehmerfeld. Rund 150 Starter gingen insgesamt ins Rennen, etwa 100 Athleten kamen am Ende in die Wertung auf dem Wasser - darunter auch die Riemenruderer des Deutschland Achters. Jakob Rastetter, im vergangenen Jahr bereits Ersatzmann der Nationalmannschaft bei der U23-WM, bestätigte die Ergo-Eindrücke mit einem starken 15. Platz unter allen Teilnehmern. Julius Klein behauptete sich in diesem hochklassigen Feld mit einem wahnsinnigen fünften Platz unter allen deutschen Skullern, schnellster in der U23-Altersklasse.
Sportlich knüpft Julius Klein damit nahtlos an seine beeindruckende internationale Bilanz an: Bronze bei der U19-Weltmeisterschaft im Zweier 2025, ein Jahr zuvor bereits Silber bei der U19-WM im Zweier – damals gemeinsam mit seinem Hanauer Trainingskameraden Simon Gimplinger.
Als zusätzliche Anerkennung für seine Entwicklung wurde Julius Klein vom Deutschen Ruderverband zum Trainingslager der A-Nationalmannschaft im Januar nach Portugal eingeladen – ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung internationaler Perspektive.
Foto: Julius Klein



