Im Halbfinale wartete der vermutlich schwierigste Gegner auf die Mädels des 1. Hanauer Tennis- und Hockey-Club, der Gruppensieger und Feldhessenmeister SC Frankfurt 1880. Doch von Beginn an zeigten die Hanauerinnen eine großartige Leistung. Jeder Spielerin war anzumerken: Heute wollen wir den Titel, der in den letzten Jahre immer knapp verpasst wurde. Durch eine starke defensive Leistung und schön herausgespielte Tore durch Maren Archner (2) und Mirja Buntrock gewann man das Spiel verdient mit 3:0 und jubelte über den Einzug ins Finale und die Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft.
Was dann im Finale geschah, sieht man in dieser Altersstufe auch nicht oft. Der Gegner aus Rüsselsheim, der sein Halbfinale mit 2:1 gegen Wiesbaden gewonnen hatte, wurde regelrecht überrannt. Bereits nach zwei Minuten stand es 2:0. Durch diesen Vorsprung wurden die Hanauerinnen nun etwas nervös und machten einige Fehler. Diese hatten aber - bis auf den Anschlusstreffer - keine großen Auswirkungen, weil die THC-Torhüterin stest aufmerksam blieb. Nach der Halbzeit staunten dann alle Zuschauer über die nochmalige Leistungssteigerung des Teams, denn es wurde ein um andere schön herausgespielte Tor nachgelegt. Mit dem Schlusspfiff wurde das Ergebnis auf 7:2 ausgebaut. Eine großartige Leistung und auch in der Höhe sehr verdientes Ergebnis. Die Mädels jubelten und lagen sich in den Armen, Tränen flossen und es wurde ausgiebig gefeiert. Nun gilt es diese Leistung bei der Süddeutschen Meisterschaft wieder abzurufen und dann wird sich zeigen, ob der Traum noch weiter gehen darf.
Es spielten: Johanna Basilico, Lena Skoczek, Zoe Wohlleben, Antonia Heine, Birte Kreuzkram, Mirja Buntrock(1), Jule Brünnler, Hanna Brade, Pauline Schreiber (1), Maren Archner(4), Kira Rudolph (4), Mia Braunwart. Trainer: Matthias Denkmann, Jan Werner.



