Ein Publikumspreis, der für den besten Beitrag ausgelobt wurde. „Wer Dialekt spricht, der macht es sich im Mund bequem“, sagt Landrat Joachim Arnold, der selbst im Freundes- und Familienkreis Dialekt spricht. „Die Mundart gibt uns die Möglichkeit, Dinge auszudrücken, für die es in der Hochsprache keine Begriffe gibt. Die Erhaltung der Mundart ist mir ein wichtiges Anliegen, weil sie zur Identität und zur Kultur unserer Wetterau beiträgt“, begründet Landrat Arnold seine Initiative für diesen Wettbewerb.
In diesem Jahr findet der Wettbewerb aber aus gutem Grund im Butzbacher Stadtteil Ostheim statt. Das Dorf feiert in diesem Jahr sein 750jähriges Bestehen. Der Mundartwettbewerb ist einer der Höhepunkte in dem umfangreichen Festprogramm, das der rührige Festausschuss zusammengestellt hat. Weil das Ostheimer Bürgerhaus zu klein ist, findet die Veranstaltung in der Betriebshalle der Kelterei Müller in Ostheim statt.
Wetterauer Mundart in einer Apfelweinkelterei, das ist eine gute Mischung; denn zu einem schönen Mundartabend gehört ganz selbstverständlich das traditionelle Getränk aus dem gerippten Glas.
Einsendeschluss verlängert
Teilnehmen kann an dem Wettbewerb jeder und jede, die sich mit einem eigenen Wortbeitrag bei der Pressestelle des Wetteraukreises entweder per E-Mail oder per Post bewirbt. Wetteraukreis, Sonderfachdienst Kommunikation, Europaplatz, 61169 Friedberg/Hessen E-Mail: pressestelle@wetteraukreis.de
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Einreichung eines eigenen selbstgeschriebenen Wortbeitrages, der gesprochen bis zu zwei, bis maximal drei Minuten dauert. Der Beitrag soll sowohl in Mundart als auch in Hochdeutsch eingereicht werden. Gesangsbeiträge oder Beiträge von Gruppen mit mehr als zwei Personen können nicht gewertet werden. Anmeldeschluss ist der 24. April 2015.
Foto: Der Wetterauer Mundartwettbewerb wird zum fünften Mal ausgelobt. Die ersten drei Preisträger werden mit dem Wetterauer Platzschwätzer ausgezeichnet, eine Skulptur der Bleichenbacher Metallbildhauerin Ulrike Obenauer.

