Zeugen hatten am Sonntagnachmittag die Polizei verständigt und mitgeteilt, dass eine junge Frau den in einer Feldgemarkung liegenden Schuppen am Sonntagmittag betreten hatte und sich dabei verdächtig verhielt. Die Zeugen gaben an, aus dem Schuppen auch Babyschreie gehört zu haben. Die Polizeistreife, die den Hinweis überprüfte, konnte in dem Schuppen die junge Frau nicht mehr antreffen. Die Beamten suchten danach den Schuppen ab und fanden in einem Behältnis die versteckte Leiche eines weiblichen Säuglings.
Noch am Sonntag rief ein weiterer Zeuge bei der Polizei an und gab einen Hinweis auf die 16-Jährige aus Nidda. Sie soll sich zur fraglichen Zeit in der Nähe des Schuppens aufgehalten haben. Polizeibeamte konnte die junge Frau danach an ihrer Wohnanschrift in Nidda antreffen und vernehmen. Dabei räumte sie ein, dass sie die Kindsmutter des gefundenen Säuglings ist. Ihren Angaben nach wurde das Baby am Sonntag in dem Schuppen geboren.
Sie wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer ärztlichen Behandlung zugeführt. Weitere Ermittlungen dauern derzeit an. Die Untersuchungen müssen nun klären, wie und unter welchen Umständen das Baby verstarb.


