Der erste Brand wurde am Mittwoch, gegen 14.55 Uhr, in der Unter - Widdersheimer Straße in Ober - Widdersheim gemeldet. Dort war ein Einfamilienwohnhaus in Brand geraten. Der 48-Jährige Hausbewohner musste wegen einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht werden. Seine Ehefrau und die beiden Kinder konnten rechtzeitig das Haus verlassen und blieben unverletzt. Bei dem Brand entstand ein Schaden von etwa 100.000 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer in einem Zimmer aus, in welchem sich ein Kaminofen befindet. Offensichtlich wollte der 48-Jährige Holz in diesem Kaminofen nachlegen. Dabei, so die ersten Erkenntnisse, soll er eine Motorsäge mit offenem Tank in der Hand gehalten haben. Mit der Motorsäge soll er zuvor Arbeiten in einem Anbau durchgeführt haben. Als er den Ofen öffnete, sei dem Mann eine Flamme entgegengekommen, die in der Folge die Dämpfe der Motorsäge entzündet habe. Anschließend konnte der Niddaer sich und seine Familie in Sicherheit bringen, bevor sich das Feuer weiter ausbreitete.
Nach den Löscharbeiten war das Haus unbewohnbar. Die Familie musste in einem anderen Gebäude untergebracht werden. Weitere Ermittlungen zur Brandursache sollen klären, ob der Brand durch austretende Dämpfe der Motorsäge entstanden ist.
Der zweite Brand wurde am Mittwoch, gegen 23.50 Uhr, in der Villenstraße in Bad Salzhausen gemeldet. Bei dem Brand erlitt ein 47-Jähriger Bewohner eines Pflegeheims leichte Verbrennungen am Fuß. Bei dem betroffenen Haus handelt es sich um ein Pflegeheim. Offensichtlich hatte ein 48 - Jähriger Bewohner die Matratze eines 47-jährigen Zimmernachbarn in Brand gesetzt, während dieser bereits schlief. Offensichtlich wachte der 47 - Jährige auf und konnte das Feuer mit seiner Bettedecke löschen. Im Zuge der ersten Ermittlungen ergab sich der Tatverdacht gegen den 48 - Jährigen. Er wurde nach den Maßnahmen in ein Krankenhaus eingewiesen.
Bei dem Brand entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro. Auch hier müssen weitere Ermittlungen der Brandursachenermittler erfolgen.


