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„Mahner für Frieden und Freund der Armen“

Als „Mahner für Frieden und Freund der Armen“ würdigt die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Dr. Beate Hofmann, den am 21. April verstorbenen Papst Franziskus.

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In einem Brief an die katholischen Bischöfe in Hessen und Thüringen drückt sie ihnen und den Katholiken in beiden Bundesländern ihr Beileid aus.

Der letzte Auftritt des Papstes am Ostersonntag sei ein starkes Vermächtnis mit seiner Mahnung zum ernsthaften Willen zum Frieden in den Kriegen dieser Tage. Sein Tod am Ostermontag unterstreicht den christlichen Glauben an die Auferstehung, so die Bischöfin. „Er geht jetzt dem Auferstandenen entgegen.“

Mit seiner Enzyklika „Laudato si“ habe erstmals ein Papst die ökologische Bedrohung als Menschheitskrise erkannt und ausführlich beschrieben, erinnert Bischöfin Hofmann und ergänzt: „Ein anderes Verhältnis zur Schöpfung als gemeinsames Haus zu entwickeln und so den Lebensraum aller zu schützen – das stellte er als einen wesentlichen und unverzichtbaren Teil christlichen Glaubens dar.“

Besonders eindringlich habe der Papst immer wieder gemahnt, nach Frieden zu streben. „Es war ihm wichtig, an das Leiden der Menschen in den Kriegen in aller Welt zu erinnern, für sie zu beten und sich für Frieden einzusetzen“, so die Bischöfin. Nach seiner Wahl zum Papst nannte er sich nach dem Heiligen Franziskus von Assisi. Wie dieser habe Papst Franziskus ein Herz für Menschen gehabt, die in Not oder Armut leben. „An ihrer Seite sah er die Kirche“, würdigt die Bischöfin und erinnert an seine erste Reise auf die Insel Lampedusa, auf der Tausende von Flüchtlingen gelandet waren. Zudem habe er in seiner zwölfjährigen Amtszeit immer wieder Menschen in Gefängnissen besucht.

Papst Franziskus habe Gemeinschaft und das Gespräch gesucht, führt Bischöfin Hofmann vor Augen. „Mit seiner Herzlichkeit hat er der ökumenischen Gemeinschaft der Kirchen viel gegeben.“

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