„Am Morgen des 28. März 2020 ist Thomas Schäfer unter tragischen Umständen zu Tode gekommen“, sagte Rhein. Damals habe die Nachricht das Land Hessen, aber auch ihn persönlich tief getroffen. Auch zwölf Monate später lasse ihn Schäfers Suizid „in seiner Unfassbarkeit, in seiner Unerklärlichkeit zurück“.
Er habe Schäfer jahrzehntelang gekannt und sehr geschätzt, sagte der Landtagspräsident. „Kraftvoll, anpackend, realistisch – kein Problem erschien ihm so groß, als dass er es nicht hätte lösen können. Thomas Schäfer hatte sichtbar Freude daran, die Dinge des Gemeinwesens zu gestalten. Er fehlt uns sehr. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine Ausnahmepersönlichkeit, an einen ganz besonderen Menschen. Zum Jahrestag seines Todes sind meine Gedanken bei seiner Frau, seinen Kindern und seinen Angehörigen.“
Anfang April 2020 hatte der Hessische Landtag des Ministers in einer Sondersitzung gedacht. Auf seinem Platz auf der Regierungsbank stand ein Porträt mit Blumen und Trauerschleife. Thomas Schäfer ist auf dem Friedhof im Wiesbadener Stadtteil Kostheim beigesetzt. Er wurde 54 Jahre alt.



