Sofort leiteten die Feuerwehrleute erste Maßnahmen zur Sicherung des Pferdes ein. Zur Unterstützung forderten sie speziell ausgebildete Fachberater aus dem Main-Taunus-Kreis und ein Feuerwehrfahrzeug aus Dreieich mit einem Kran an. Mit einem speziellen Geschirr und dem Einsatz des Krans gelang es schließlich, das Pferd behutsam aus seiner misslichen Lage zu befreien.
Die Rettungsaktion war komplex, da das ängstliche Tier sich immer tiefer eingrub. Die Einsatzkräfte schalteten die Blaulichter aus und minimierten die Lichtquellen, um das Pferd nicht weiter zu beunruhigen. Ein vor Ort anwesender Tierarzt verabreichte dem Tier eine Beruhigungsspritze, um seinen Stress zu mindern.
Die kalten Temperaturen stellten eine weitere Herausforderung dar. Nach der erfolgreichen Rettung erhielt das Pferd warme Infusionen. Die Einsatzkräfte wurden mit warmen Getränken versorgt, um sich von der Kälte zu erholen. Inwieweit sich das Pferd dabei verletzungen zugezogen hat, ist uns bisher unbekannt, ebenso warum das Pferd in die Güllegrube stürzte.
Foto: 5VISION.NEWS


