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41.800 Unternehmen im hessischen Handwerk

41.800 Unternehmen im hessischen Handwerk

Im Jahr 2024 haben rund 41.800 Unternehmen zum hessischen Handwerk gezählt. Das waren geringfügig mehr als 2023 (plus 0,1 Prozent). Mit einem Anteil von 39,2 Prozent waren die meisten Handwerksunternehmen dem Ausbaugewerbe (16.400 Unternehmen) zugeordnet.

Insgesamt erwirtschafteten die Handwerksunternehmen 2024 einen nominalen Umsatz von 48,6 Milliarden Euro (plus 1,7 Prozent gegenüber 2023) und meldeten rund 422.800 tätige Personen (plus 15,5 Prozent). Hierbei ist allerdings zu beachten, dass der sprunghafte Anstieg der tätigen Personen aus einer statistischen Umstellung auf das sogenannte Jobkonzept resultiert: Seit dem Berichtsjahr 2024 werden die Beschäftigten nicht nur jeweils einmal mit ihrer Hauptbeschäftigung, sondern zusätzlich mit jeder Nebenbeschäftigung erfasst. Der Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 2023 auf 2024 betrug 0,8 Prozent. Damit entfiel ein Großteil der Zunahme bei den tätigen Personen insgesamt auf die nicht-sozialversicherungspflichtig geringfügig Beschäftigten im Nebenjob.

Höchster Zuwachs der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kraftfahrzeuggewerbe

Zuwächse der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gab es 2024 im Vergleich zu 2023 im Kraftfahrzeuggewerbe (plus 4,3 Prozent), im Lebensmittelgewerbe (plus 2,4 Prozent), im Handwerk für den gewerblichen Bedarf (plus 1,8 Prozent), im Gesundheitsgewerbe (plus 0,8 Prozent), im Handwerk für den privaten Bedarf (plus 0,3 Prozent) sowie im Ausbaugewerbe (plus 0,2 Prozent). Nur das Bauhauptgewerbe verzeichnete einen Rückgang der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (minus 2,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.

Kommentare

10
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 wochen vor
Zitat:
Die Unternehmensinsolvenzen in Hessen sind 2024 deutlich gestiegen, wobei besonders das erste Halbjahr einen Zuwachs von 22 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete. Hauptbetroffen ist das Baugewerbe. Insgesamt deutet sich ein anhaltender Trend mit steigenden Pleitezahlen an, der durch hohe Kosten und eine schwache Konjunktur angetrieben wird.
Zitat:
Die Unternehmensinsolvenzen in Hessen sind 2025 drastisch gestiegen: Mit 2.077 registrierten Pleiten verzeichnete das Land einen Anstieg von rund 26 % gegenüber 2024 und den höchsten Stand seit 20 Jahren. Mehr als 8.100 Arbeitnehmer waren betroffen. Besonders das Baugewerbe sowie der Dienstleistungssektor sind durch hohe Zinsen, Materialkosten und Strukturprobleme stark belastet.
Lassen wir uns überraschen, was 2026 mit den Tollen Energiekosten so bringen wird.
Immer weniger Menschen, müssen für mehr Bezugsempfänger Arbeiten.
Und weil das so gut klappt, holen wir uns täglich neue Besucher mit ins Sozialsystem.

Da kann man als Politiker auch mal verlangen, dass die restlichen Bürger mehr Arbeiten sollen.
Schließlich muss das Geld ja irgendwie hereinkommen.

Wer braucht hier schon Straßen, Kindergärten, Schulen etc.
Andere Länder zählen ja schließlich auch auf uns und unser Geld!

Einfach Irre!
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