Insgesamt erwirtschafteten die Handwerksunternehmen 2024 einen nominalen Umsatz von 48,6 Milliarden Euro (plus 1,7 Prozent gegenüber 2023) und meldeten rund 422.800 tätige Personen (plus 15,5 Prozent). Hierbei ist allerdings zu beachten, dass der sprunghafte Anstieg der tätigen Personen aus einer statistischen Umstellung auf das sogenannte Jobkonzept resultiert: Seit dem Berichtsjahr 2024 werden die Beschäftigten nicht nur jeweils einmal mit ihrer Hauptbeschäftigung, sondern zusätzlich mit jeder Nebenbeschäftigung erfasst. Der Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 2023 auf 2024 betrug 0,8 Prozent. Damit entfiel ein Großteil der Zunahme bei den tätigen Personen insgesamt auf die nicht-sozialversicherungspflichtig geringfügig Beschäftigten im Nebenjob.
Höchster Zuwachs der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kraftfahrzeuggewerbe
Zuwächse der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gab es 2024 im Vergleich zu 2023 im Kraftfahrzeuggewerbe (plus 4,3 Prozent), im Lebensmittelgewerbe (plus 2,4 Prozent), im Handwerk für den gewerblichen Bedarf (plus 1,8 Prozent), im Gesundheitsgewerbe (plus 0,8 Prozent), im Handwerk für den privaten Bedarf (plus 0,3 Prozent) sowie im Ausbaugewerbe (plus 0,2 Prozent). Nur das Bauhauptgewerbe verzeichnete einen Rückgang der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (minus 2,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.




Kommentare
Immer weniger Menschen, müssen für mehr Bezugsempfänger Arbeiten.
Und weil das so gut klappt, holen wir uns täglich neue Besucher mit ins Sozialsystem.
Da kann man als Politiker auch mal verlangen, dass die restlichen Bürger mehr Arbeiten sollen.
Schließlich muss das Geld ja irgendwie hereinkommen.
Wer braucht hier schon Straßen, Kindergärten, Schulen etc.
Andere Länder zählen ja schließlich auch auf uns und unser Geld!
Einfach Irre!