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Arbeitsvolumen: In Hessen wurde im Jahr 2025 etwas weniger gearbeitet

Arbeitsvolumen: In Hessen wurde im Jahr 2025 etwas weniger gearbeitet

Im Jahr 2025 hat das Arbeitsvolumen – also die insgesamt geleistete Arbeitszeit – in Hessen 4,88 Milliarden Stunden betragen. Das waren 0,1 Prozent oder 3,0 Millionen Stunden weniger als im Vorjahr. Im Bundesdurchschnitt war der Rückgang des Arbeitsvolumens mit einem Minus von 0,2 Prozent geringfügig stärker. Wie das Hessische Statistische Landesamt nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ (AK ETR) mitteilt, wurde in Hessen erstmals seit dem Corona-Jahr 2020 weniger gearbeitet als im Vorjahr.

Damals war das Arbeitsvolumen in Hessen im Vergleich zu 2019 um 5,2 Prozent zurückgegangen.

Im Jahr 2025 sank das hessische Arbeitsvolumen, obwohl die Zahl der Erwerbstätigen um 0,2 Prozent auf 3,62 Millionen Personen zunahm. Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist die geringere Anzahl potenzieller Arbeitstage im Jahr 2025 im Vergleich zum Schaltjahr 2024. Im Ergebnis führte dies zu einem Rückgang der Pro-Kopf-Arbeitszeit: Im Jahr 2025 arbeitete eine erwerbstätige Person in Hessen im Durchschnitt 1.347 Stunden und somit 0,2 Prozent oder 3 Stunden weniger als im Jahr 2024. Deutschlandweit leistete jede und jeder Erwerbstätige durchschnittlich 1.332 Stunden und somit im Schnitt 0,2 Prozent oder 2 Arbeitsstunden weniger als im Vorjahr.

Erhebliche Unterschiede nach Art der Erwerbstätigkeit

Im Jahr 2025 arbeiteten Selbstständige und mithelfende Familienangehörige in Hessen mit durchschnittlich 1.726 Stunden (minus 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr) deutlich mehr als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit 1.315 Stunden (minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Geringere Jahresarbeitszeit im Dienstleistungsbereich

Die Arbeitszeit je erwerbstätiger Person hat sich 2025 gegenüber 2024 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich entwickelt: Im Bereich „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ war die Pro-Kopf-Arbeitszeit aufgrund des hohen Anteils an Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen am höchsten. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die durchschnittliche Arbeitszeit je erwerbstätiger Person im Jahr 2025 um 1,2 Prozent oder 21 Stunden auf 1.713 Stunden.

Im Produzierenden Gewerbe leistete im Jahr 2025 jede erwerbstätige Person durchschnittlich 1.438 Stunden. Gegenüber 2024 ging das Arbeitsvolumen pro Kopf um 0,2 Prozent oder 3 Stunden zurück.

In den Dienstleistungsbereichen erbrachten die Erwerbstätigen 2025 deutlich weniger Arbeitsstunden. Gegenüber 2024 verringerte sich die durchschnittliche Arbeitszeit je erwerbstätiger Person um 0,3 Prozent oder 4 Stunden auf 1.321 Stunden. Maßgeblich ist der besonders hohe Anteil der geringfügig Beschäftigten und der Teilzeitbeschäftigten in diesem Sektor.

Kommentare

11
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 monat vor
Irgendwie muss man den Leuten ja erklären, dass man Endlich mehr Arbeiten sollen.
Die Ukraine und Iran/Irak brauchen Geld.
Der Wiederaufbau muss ja schließlich auch bezahlt werden.
Ganz zu schweigen vom Klima, das retten wir ja sowieso.

Ostern ist vorbei, auf auf...


Ich frage mich, ob diese Statistiken nicht verfälscht werden, da wir immer mehr arbeitsfähige Menschen bekommen, die aber nicht Arbeiten wollen.
Dadurch wird der Durchschnitt doch ganz massiv nach unten gezogen.
Auch nur 0,2% zuwachs... seit 2015 würde mal Interessieren!
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10
A.S.
1 monat vor
Weniger ist oftmals mehr!

Es wäre interessant zu erfahren ob all die unentgeltlichen Überstunden mit in die Mitteilungen eingeflossen sind.
Es wird anschaulich vermittelt und es entsteht der Eindruck, das diejenigen die arbeiten, es nicht mehr ausreichend tun.
Wobei, wo nicht genug Arbeit ist kann auch nichts geleistet werden.
Im Zusammenhang solcher statistischen Spielchen sollten auch Hintergründe genannt werden die zu solch Ergebnissen führen, wie da wären Betriebsschließungen oder Kurzarbeit in allen Bereichen.
Es vergeht kein Tag wo nicht von Betriebsschließungen die Rede ist, wo zum Beispiel Traditionsunternehmen die Segel streichen.

Überstunden:
Sollte man den von der KI generierten Zahlen Glauben schenken, so wurden in Deutschland im Jahr 2023, 583 Millionen bezahlte und rund 702 Millionen unbezahlte Überstunden registriert.
Sollte man dem Negativtrend hinzufügen.
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11
D.A.
1 monat vor
Kostet eine solch unsinnige Erhebung etwa auch noch Geld?Wenn ja wie viel?
Es Fehlen noch die Imker die vermutlich 0,30 Stunden weniger Honig produzierten .als im Vorjahr das lag vermutlich aber an den Bienen!
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