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Besuch aus Wisconsin: „Akademischer Austausch schafft Verständnis"

Besuch aus Wisconsin: „Akademischer Austausch schafft Verständnis"
Foto: HMWK

Wissenschaftsminister Timon Gremmels (SPD) hat die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Landesaustauschprogramme Hessen:Wisconsin und Hessen:Massachusetts empfangen.

Im Wissenschaftsministerium trafen sich die Studierenden, die im Sommer in die beiden US-Staaten aufbrechen. Dort verbringen sie ein Semester an Partnerhochschulen. Das Treffen im Ministerium bot Vorbereitungen für den Studienaufenthalt und Gelegenheit zum Austausch mit den Teilnehmenden des letzten Austauschjahrgangs. Den Alumnae und Alumni überreichte der Minister Urkunden über ihre erfolgreiche Programmteilnahme.

Wissenschaftsminister Timon Gremmels betonte die Bedeutung der Programme für Hessen und seine internationalen Beziehungen: „Akademischer Austausch schafft Verständnis, Vertrauen und gemeinsame Perspektiven. Unsere Studierenden sind Botschafterinnen und Botschafter eines offenen, neugierigen und weltoffenen Hessens. Gerade in geopolitisch schwierigen Zeiten, in denen internationale Zusammenarbeit keine Selbstverständlichkeit ist, kommt jungen Menschen eine besondere Rolle zu. Sie sind die neue Generation von Transatlantikerinnen und Transatlantikern – engagiert, vernetzt und bereit, Verantwortung für die Zukunft unserer gemeinsamen Wertegemeinschaft zu übernehmen.“

Die Landeshochschulprogramme Hessen:Wisconsin und Hessen:Massachusetts ermöglichen hessischen Studierenden Studienerfahrungen an renommierten Hochschulen in den USA. Seit 1998 (Wisconsin) und 2004 (Massachusetts) bestehen Abkommen mit beiden Bundesstaaten zur Kooperation im Wissenschaftsbereich. Seitdem konnten über 1.000 hessische Studierende an Hochschulen in Wisconsin und Massachusetts studiengebührenbefreit studieren. Umgekehrt kamen über 2.000 Studierende aus den Partnerbundesstaaten – meist zu Kurzzeitprogrammen der Hochschulen im Sommer und Winter – nach Hessen. Ein besonderer Anreiz für einen Austauschaufenthalt in Wisconsin oder Massachusetts bietet sich hessischen Studierenden zudem durch eine neue Kooperation mit der deutschen Fulbright Kommission: Hessische Master-Studierende können sich über die Teilnahme an einem der beiden Landeshochschulprogramme zusätzlich zu einem Studienplatz an einer Partnerhochschule für ein Fulbright-Stipendium qualifizieren.

Unter dem Dach der Landespartnerschaften sind zahlreiche Kooperationen der Hochschulen auf beiden Seiten des Atlantiks entstanden. Sie sollen in Zukunft vertieft und verstärkt werden, zum Beispiel in der Forschung. Anlass dazu bietet auch ein besonderes Jubiläum: 2026 begehen Hessen und Wisconsin das 50. Jubiläum ihrer Landespartnerschaft. Eine Absichtserklärung zur Vertiefung der Zusammenarbeit hatten Wissenschaftsminister Gremmels und der Präsident des University of Wisconsin System bereits im August 2025 unterzeichnet.

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Foto: HMWK

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