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Erwerbstätigenzahl 2024 in zwölf der 26 hessischen Regionen gestiegen

Erwerbstätigenzahl 2024 in zwölf der 26 hessischen Regionen gestiegen

Wie das Hessische Statistische Landesamt nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“ (AK ETR) mitteilt, ist die Zahl der Erwerbstätigen in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen im Jahr 2024 um 0,5 Prozent auf rund 3,61 Millionen Personen gestiegen. Dabei nahm sie in zwölf der 26 hessischen Regionen zu und in elf ab. In drei Regionen blieb sie nahezu konstant. Mit einem Plus von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreichte die Stadt Offenbach am Main den größten Zuwachs, gefolgt von der Stadt Frankfurt am Main mit plus 1,3 Prozent sowie dem Hochtaunuskreis mit plus 1,0 Prozent.

Der größte Rückgang wurde 2024 mit 0,9 Prozent im Werra-Meißner-Kreis registriert. Es folgte der Odenwaldkreis mit minus 0,8 Prozent und der Landkreis Waldeck-Frankenberg mit minus 0,7 Prozent.

Fast zwei Drittel aller Erwerbstätigen arbeiteten in Südhessen

Die Regierungsbezirke Darmstadt und Gießen verzeichneten im Jahr 2024 einen Zuwachs der Erwerbstätigenzahl von 0,7 bzw. 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Regierungsbezirk Kassel blieb die Erwerbstätigenzahl nahezu unverändert (0,0 Prozent). Rund zwei Drittel (66,7 Prozent oder 2,41 Millionen) der hessischen Erwerbstätigen hatten 2024 ihren Arbeitsplatz im Regierungsbezirk Darmstadt, zu dem auch die Stadt Frankfurt am Main zählt. Allein in der Mainmetropole waren 21,3 Prozent (771 000 Personen) aller Erwerbstätigen in Hessen beschäftigt und damit mehr als in den Regierungsbezirken Kassel (18,4 Prozent oder 666 000 Personen) und Gießen (14,8 Prozent oder 536 000 Personen).

In allen kreisfreien Städten und Landkreisen Hessens waren die Erwerbstätigen mehrheitlich im Dienstleistungsbereich tätig. Dabei reichte der Anteil von 63,7 Prozent im Landkreis Kassel bis zu 90,7 Prozent in Frankfurt am Main. Im Durchschnitt hatten 79,7 Prozent aller Erwerbstätigen in Hessen im Jahr 2024 einen Arbeitsplatz im Dienstleistungsbereich.

Marginale Beschäftigung nahm in Hessen leicht ab

377 000 Personen und damit 10,4 Prozent aller Erwerbstätigen waren 2024 in Hessen marginal beschäftigt. Im Vorjahresvergleich nahm ihre Anzahl um 0,2 Prozent ab. Dabei verzeichnete die Stadt Frankfurt am Main mit minus 3,9 Prozent den größten Rückgang. Zu den marginal Beschäftigten zählen Erwerbstätige, die ausschließlich einer geringfügig entlohnten oder kurzfristigen Beschäftigung nachgehen, sowie Beschäftigte in Arbeitsgelegenheiten, also in sogenannten Ein-Euro-Jobs. Den regional höchsten Anteil der marginal Beschäftigten an den Erwerbstätigen im Jahr 2024 wies der Vogelsbergkreis mit 16,5 Prozent auf, gefolgt vom Rheingau-Taunus-Kreis mit 15,3 Prozent. Die Stadt Frankfurt am Main hatte 2024 mit einem Anteil von 6,0 Prozent den geringsten Wert.

Kommentare

12
D.A.
4 monate vor
@A.S.zu 100% richtig
Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!
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4
A.S.
4 monate vor
"gegenüber dem Vorjahr"

Und wieder suggeriert eine vorbildliche Statistik den lauen Pubs einer positiven Erholung.

Wie auch zu anderen Ereignissen ist es manipulierbar, mit welchen Zeitabschnitten, ich zum Beispiel als Bemessungsgrundlage hantiere.

In dem Falle empfiehlt es sich auch einmal die letzten Jahre / Jahrzehnte ins Auge zu fassen.

Da verzieht sich das kleine Erfolgserlebnis so schnell wie der Feinstaub einer Silvester Böllerei bei Starkwind.

Alles eine Sache der Auslegung!
Oder, das Pipi Langstrumpf Syndrom!
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11
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
4 monate vor
Fazit: Anzahl der Erwerbstätigen steigt, aber die Zahl der Beschäftigten nimmt ab.
Bürgergeld? Mehr Menschen, die jetzt einen Deutschen Pass haben?
Jeder weiß es, niemand darf es sagen!
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