Das Rauschgift wurde durch den Hamburger Zoll bereits zu Jahresbeginn in einem Seecontainer aus Brasilien nach einem Hinweis ausländischer Zollbehörden im Hafen festgestellt. Dieser hatte über 25 Tonnen Spachtelmasse in Eimern geladen, in denen die Betäubungsmittel geschmuggelt waren. Da die Sendung an eine im Rhein-Main-Gebiet ansässige Firma adressiert war, übernahm die GER Frankfurt am Main und die Staatsanwaltschaft Darmstadt die weiteren Ermittlungen, in deren Zug die Tatverdächtigen in den Fokus der Strafverfolgungsbehörden gerieten.
Die Ermittlerinnen und Ermittler von Polizei und Zoll nahmen am 14.01.2026, unterstützt durch Spezialkräfte, insgesamt sechs Beschuldigte im Alter von 24 bis 56 Jahren im Landkreis Groß-Gerau und in Frankfurt vorläufig fest. Ihnen wird die bandenmäßige unerlaubte Einfuhr von und das bandenmäßige illegale Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen.
Bei anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen von insgesamt sieben Wohn- und Geschäftsräumen im Kreis Groß-Gerau, Dortmund und Frankfurt, wurden zahlreiche Mobiltelefone, diverse Dokumente und 4.000, - Euro Bargeld durch die Einsatzkräfte sichergestellt. Neben der GER unterstützten das Hauptzollamt Hamburg, das Zollfahndungsamt Hamburg sowie Spezialkräfte der Hessischen Polizei und des Zolls die Maßnahmen.
Die Festgenommenen wurden im Laufe des 15.01.2026 der Haftrichterin des Amtsgerichts Darmstadt vorgeführt, die für fünf der Beschuldigten Haftbefehl erließ. Ein weiterer Beschuldigter wurde auf freien Fuß gesetzt. Aufgrund der laufenden Ermittlungen werden derzeit keine weiteren Auskünfte erteilt.
Quelle: ZFA Frankfurt am Main






