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Hessen: Professionelle Cannabisplantage mit circa 1.100 Pflanzen entdeckt

Hessen: Professionelle Cannabisplantage mit circa 1.100 Pflanzen entdeckt

In einem Ermittlungsverfahren des Kommissariats 30 der Homberger Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Kassel wegen des Verdachts des Anbaus und Handels mit Cannabis in nicht geringer Menge wurde bei einer Hausdurchsuchung am Mittwoch, 15.04.2026, eine professionell betriebene Cannabisplantage in Spangenberg-Metzebach aufgefunden. Zudem wurden in dem Haus ein 34- und ein 48-jähriger Tatverdächtiger mit albanischer Staatsangehörigkeit festgenommen.

Sie wurden einem Haftrichter des Amtsgerichts Kassel vorgeführt und befinden sich nun in Untersuchungshaft.

In den Räumlichkeiten konnten rund 1100 Cannabispflanzen mit einer Höhe von 100 bis 120 Zentimetern aufgefunden werden, die sich in der Blütephase befanden und nach Einschätzung der Ermittler in Kürze erntereif gewesen wären. Zudem stellten die eingesetzten Beamten mehrere Vakuumbeutel mit einem Gesamtgewicht von rund acht Kilogramm bereits verkaufsfertigem Marihuana sicher.

Der Entwicklungsstand und die Größe der rund 1100 sichergestellten Pflanzen lassen darauf schließen, dass die Plantage nach kriminalistischer Einschätzung einen Ertrag von mindestens 110 Kilogramm Marihuana hätte erzielen können. Dem Einsatz war ein umfangreiches Ermittlungsverfahren vorausgegangen, in dessen Verlauf die Ermittler des Kommissariats 30 Hinweise erlangten, dass sich an der betreffenden Örtlichkeit eine Cannabisplantage befinden könnte. Die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen erhärteten den Verdacht auf eine sogenannte Indoor-Plantage in einem eigens für den Anbau angemietetem Haus in Metzebach.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel erließ ein Richter einen Durchsuchungsbeschluss, der durch Ermittler der Kriminalpolizei in Homberg vollstreckt wurde. Die Plantage auf zwei Etagen beherbergte neben den Pflanzen zahlreiche Lampen, Heizlüfter, Ventilatoren sowie eine Lüftungsanlage. Durch bauliche Veränderungen waren die Räume von innen verdunkelt und vor Einsicht von außen geschützt worden. Außerdem stellten die Ermittler fest, dass Strom und Wasser unbefugt entnommen worden waren.

Die Tatverdächtigen müssen sich nun wegen des Verdachts des Anbaus und Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie weiterer Straftaten verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

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Kommentare

2
Drogen?
3 wochen vor
Das haben wir einem Mediziner Namens Lauterbach und der SPD zu verdanken.
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1
Ruffty
3 wochen vor
Großer Bedarf an Betäubungsmittel und keiner fragt nach den Gründen.
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1
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
3 wochen vor
Irgendwie müssen sich die ganzen Bescheuerten ihre Wahlentscheidung und das Leben ja schön Kiffen.
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