TPL_VORSPRUNG_SKIP_NAV
Keiler Bier

Hessische Staatskanzlei holt israelische Flagge ein

Nach der Übergabe des Leichnams der letzten Hamas-Geisel an Israel holt die Hessische Staatskanzlei am Dienstag die seit dem 7. Oktober 2023 gehisste Israel-Flagge ein.

Sie war wegen des damaligen Terrorangriffs der Hamas auf den Staat Israel durchweg vor der Hessischen Staatskanzlei aufgezogen gewesen. „Die Flagge sollte als sichtbares Zeichen der Solidarität bis zur Übergabe des Leichnams der letzten Geisel an Israel vor der Staatskanzlei wehen“, sagte Ministerpräsident Boris Rhein (CDU). Das hatte der Regierungschef nach dem Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas im Oktober 2025 entschieden. Der Leichnam der letzten Geisel im Gazastreifen war nach Angaben der israelischen Armee am 26. Januar 2026 identifiziert worden.

Die Generalkonsulin des Staates Israel Talya Lador-Fresher sagte: „Wir sind erleichtert, dass endlich alle Geiseln wieder zuhause sind. Ich bedanke mich bei Ministerpräsident Boris Rhein und der Hessischen Landesregierung, dass sie die israelische Flagge seit dem 7. Oktober vor der Staatskanzlei gehisst haben. Die engen Beziehungen zwischen Israel und Hessen sind sehr wertvoll, und ich bin zuversichtlich, dass diese Beziehungen und die Solidarität auch in Zukunft so stark bleiben.“

Auch Boris Rhein zeigte sich erleichtert, dass nun Klarheit über das Schicksal aller israelischen Geiseln bestehe. „Wir hoffen, dass das ein weiterer Schritt zur Befriedung des Nahostkonflikts ist. Deswegen holen wir die Israel-Flagge vor der Staatskanzlei ein“, sagte der Regierungschef und fügte hinzu: „Der 7. Oktober 2023 war der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Shoah. Wir werden das unfassbare Leid und die barbarische Gewalt niemals vergessen. Und jüdisches Leben ist 81 Jahre nach dem Holocaust weiterhin massiv Angst, Ausgrenzung und Gewalt ausgesetzt. Deshalb müssen wir täglich Haltung zeigen, konsequent eingreifen und Antisemitismus in jeder Form kompromisslos bekämpfen. Nie wieder ist eine Haltung. Wir stehen uneingeschränkt an der Seite Israels.“

Kommentare

10
Uk
3 monate vor
Solange in Hessen Pro Palästinensiche Aufmärsche stattfinden, die ihren Lieblingsspruch ungestraft aussprechen dürfen, sehe ich hier ein grosses Versäumnis in der Politik des Landes Hessen.
Eine Fahne hissen ist ein Zeichen, aber in vielen Köpfen regt sich da gar nichts.
In der Schulen wird Antisemiten Sprech nicht unterbunden, sogar Lehrer laufen bei Pro Pali Demos als Vorbilder für ihre Schüler mit. Es sollte vielmehr verpflichtend ab der 5. Klasse über den Holocaust gesprochen werden, insbesondere mit Kindern aus antisemitischen Familien. Mit denen bitte dann auch ein KZ besuchen, viele verstehen ja nur die bildliche Sprache, da Deutschkenntnisse fehlen.
Gefällt mir 6 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
Zeig dein Herz und spendiere der Redaktion einen Kaffee! Jede Unterstützung hilft uns, weiterhin unabhängig aus der Region zu berichten.
☕ Kaffee spendieren
Artikel teilen: Teilen Tweeten Teilen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis