Unter den wahlberechtigten Deutschen sind mit 51,6 Prozent etwas mehr Frauen als Männer (48,4 Prozent) zur kommenden Wahl aufgerufen. Mit einem Anteil von 39,3 Prozent bilden Personen ab 60 Jahre die größte Gruppe unter den Wahlberechtigten mit deutschem Pass. Die 25- bis 44-Jährigen machen mit 27,7 Prozent den zweitgrößten Anteil unter den potenziellen deutschen Wählerinnen und Wählern aus. Sie sind etwas stärker vertreten als die 45- bis 59-Jährigen, die 24,3 Prozent der deutschen Wahlberechtigten stellen. Der jüngsten Altersgruppe, den 18- bis 24-Jährigen, lassen sich 8,7 Prozent aller zur Wahl aufgerufenen Bürgerinnen und Bürger mit deutscher Staatsbürgerschaft zuordnen.
Knapp 260 000 junge Hessinnen und Hessen mit deutschem Pass sind erstmals zur Wahl der kommunalen Parlamente aufgerufen. Dabei gibt es in dieser Gruppe der Jungwählerinnen und Jungwähler eine Besonderheit: Dadurch, dass bei der Europawahl 2024 schon 16-Jährige ihre Stimme hatten abgeben dürfen, gibt es bei den Kommunalwahlen 2026 wie auch schon bei der Bundestagswahl 2025 keine Erstwählerinnen und Erstwähler. Das sind Wahlberechtigte, die aufgrund ihres Alters erstmals an einer landesweiten Wahl, also Kommunal-, Landtags-, Bundestags- oder Europawahl, teilnehmen dürfen.


