Damit unterstreicht die Landesregierung die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Initiativen für die Wohnraumversorgung der Zukunft und setzt ein klares Zeichen für bezahlbaren und gemeinschaftlichen Wohnraum. Wohnungsbauminister Kaweh Mansoori (SPD) betonte: „Bürgerschaftliche Initiativen leisten einen wichtigen Beitrag für neuen Wohnraum. Die letzten Jahre haben eindrücklich gezeigt: Gemeinschaftliches Wohnen ist ein zukunftsfähiges Modell ist, für Stadt und Land! Ein besonderer Vorteil dieser gemeinwohlorientierten Wohnmodelle ist die langfristige Preisstabilität der Mieten – ein entscheidender Faktor in angespannten Wohnungsmärkten.“
Seit ihrer Gründung 2021 hat sich die Landesberatungsstelle als zentrale Anlaufstelle für gemeinschaftliche Wohnprojekte etabliert. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Bausektor konnten zahlreiche Projekte in Hessen realisiert werden. Der hohe Bedarf an innovativen Wohnformen zeigt sich nicht nur in der wachsenden Nachfrage, sondern auch im großen Engagement der Hessinnen und Hessen für gemeinwohlorientierte Wohnlösungen. Ein Höhepunkt war der „Sommer der Wohnprojekte“ 2025, bei dem 70 Initiativen aus ganz Hessen ihre Türen öffneten und mit Besichtigungen und kulturellen Veranstaltungen für lebendige Nachbarschaften warben.
In den kommenden Jahren bleibt die Landesberatungsstelle erste Anlaufstelle für Wohninitiativen. Sie berät Kommunalverwaltungen zu passenden Rahmenbedingungen und vernetzt das ehrenamtliche Engagement im Land. Die Durchführung liegt nach einer EU-weiten Ausschreibung der Leistungen beim Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. Hintergrund: Gemeinschaftliches Wohnen fördert preisstabilen Wohnraum, soziale Teilhabe und nachhaltige Stadtentwicklung. Durch die Verstetigung der Finanzierung setzt Hessen ein Signal für mehr Nachhaltigkeit und Innovation im Wohnungsbau.




Kommentare
Bei weitem nichts neues.
Vor Jahrzehnten nannte man das (Groß) Familien.
Mit Mama, Papa, Kinder, Enkelkinder, Urenkel, Oma, Opa, Ur Oma, Ur Opa, zum Teil auch diverse Onkel und Tanten.
Tja alle schön auf engstem Raum vereint, das jeweilige Gegenüber unterstützend.
Das war zu Zeiten, als es weniger um Individualität, denn viel mehr um Gemeinschaft ging. Eine Hand wischt die Andere!
Hast du dich nicht in die häusliche Gemeinschaft eingebracht, konntest du sehen wie du weiter kommst.
Lief sicherlich nicht immer harmonisch, doch dafür war der alten Oma geholfen und die lieben Kleinen hatten einen Aufpasser und Lehrer fürs Leben.
Heute ist man damit beschäftigt seine Individualität in den Vordergrund zu stellen, einhergehend mit Soloauftritten in Sachen Gemeinschaft.
Damit einhergehend Wohnraumverknappung und Destabilisierung des sozialen Gefüges.
Alles dem Fortschritt und des modernen Lebensstils geschuldet.
Ein hoher Preis für die Menschheit, die jetzt für die einzelnen Generationen diverse Räume schaffen muss, um das Kind versorgt und die Oma gepflegt zu wissen.
Alles hat seien Preis, mittlerweile für viele nicht mehr erschwinglich.
Sollte man mal drüber nachdenken.
Ansonsten, mir doch egal, wie Land auf Land ab praktiziert wird.