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Modernes Waldgesetz für nachhaltige Waldbewirtschaftung

Modernes Waldgesetz für nachhaltige Waldbewirtschaftung

Das Land Hessen hat sich ein modernes Waldgesetz gegeben, das eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sicherstellt.

Harth & Schneider

Dieses Gesetz schaffe rechtliche Klarheit, schlanke und umsetzbare Regeln und einen fairen Interessenausgleich der unterschiedlichen Nutzungsgruppen im Wald. Damit werde sichergestellt, dass der Wald in Hessen langfristig seine wichtige Rolle als Erholungsraum, Wirtschaftsraum, Natur- und, Artenschutzzentrum und Klimaregulator behält. Es sei gerade für Hessen wichtig, als waldreichstes Bundesland, gute Rechtsgrundlagen zu schaffen, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Hugo Klein (Freigericht) vor den Mitgliedern der CDU-Kreistagsfraktion in Ronneburg.

Hugo Klein erinnerte daran, dass bereits zum Zeitpunkt der Einbringung des Gesetzes in den Landtag, schon öffentlich ausführliche Diskussionen, insbesondere über das Betretungsrecht vorangegangen waren. Es sei gut, dass besonders zu diesem kritischen Punkt des Waldbetretungsrechtes schon im frühen Stadium eine möglichst breite und sehr transparente Debatte geführt wurde, die sich letztendlich zu einer sehr guten und von allen Interessengruppen unterstützten Lösung entwickelt habe.

Es sei nun sichergestellt, dass der Wald für alle Bürgerinnen und Bürger als Raum der Erholung erhalten bleibe und die verschiedenen Nutzungsformen des Waldes friedlich nebeneinander existieren können. Dass dabei am Ende der Diskussionen alle betroffenen Verbände – von Waldbesitzern über Wanderer und Radfahrer, bis hin zu den Natur-schutzverbänden – dem Lösungsvorschlag der Landesregierung zugestimmt haben, sei ein großer Erfolg, betonte der Abgeordnete.

Hugo Klein ging auch auf die Pläne zur Reform der Forstverwaltung ein, die von der SPD kritisiert wurden. Er stellte fest, dass Hessen-Forst ein moderner und leistungsfähiger Betrieb sei. Das solle und werde auch bleiben. Dafür arbeite Hessen-Forst – gemeinsam mit den Mitarbeiter-Vertretern – an einem langfristig tragfähigen Personalkonzept, dass vor allem das Team und die Weiterbildung in den Mittelpunkt stelle. Zu diesem weitsichtigen Vorgehen könne man dem Landesbetrieb nur gratulieren. Daher sei der SPD angeraten, nicht billige Wahlkampfmanöver auf dem Rücken dieses erfolgreichen Landes-Betriebes und seiner Mitarbeiter zu veranstalten, sagte Klein abschließend.

 

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