Mithilfe der Angaben des Anrufers spürten die loseilenden Streifenbesatzungen kurz darauf einen 33-Jährigen auf, der auf die zuvor abgegebene Beschreibung zutraf und einen medizinische Mund-Nasen-Bedeckung im Gesicht trug. Dabei hatte er ein Spielzeuggewehr, mit dem man kleine Schaumstoffgeschosse verschießen kann. Er habe die Plastik-Knarre in einem Mülleimer gefunden, diese mitgenommen und eben in der Hand gehalten, so die Aussage des Mannes auf Nachfrage der Beamten, was das Ganze auf sich hat.
Dass das Herumgefuchtel bei anderen mitunter Irritationen oder gar Angst auslösen kann, war dem Mann offenbar nicht so recht bewusst. Abgesehen davon, dass er mangels "Munition" gar nicht hätte "schießen" können, hatte die Sache für ihn außer der Personalienfeststellung keine weiteren Konsequenzen. Der Gegenstand wurde erneut entsorgt - diesmal aber endgültig.
Bildquelle: Polizeipräsidium Südosthessen



Wenn man seine Meinung Disneyfilmen mit Stormtroopers hat? Gedient hat er sicher nicht.
Wobei, gibts beim Barras noch Gewehre, oder nur Attrappen