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Neu-Isenburg: Umgekippte Dose sorgt für Großeinsatz

Für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei hat am Montagabend, gegen 20.30 Uhr, der Anruf eines Anwohners aus der Alicestraße in Neu-Isenburg bei der örtlichen Rettungsleitstelle gesorgt.

Der Mann gab an, dass ihm beim Aufräumen seiner Garage gegen 13 Uhr eine Dose mit unbekanntem Inhalt umgekippt sei und "Steine" herausgefallen seien. Diese Steine habe er wieder zurück in die Dose getan, wobei ihm die Aufschrift "Uranerz - hoch strahlend" auffiel. Als er am frühen Abend die Rettungskräfte verständigte, rückten diese mit einem Großaufgebot an und sperrten den vermeintlichen Gefahrenbereich aus Sicherheitsgründen weiträumig ab. Erst gegen 22.50 Uhr konnte nach Hinzuziehen der Rufbereitschaft des Umweltministeriums geklärt werden, dass die "Steine" aus der Dose natürliche Uranmineralien sind, von denen keine unmittelbare Gefährdung ausging. Der Bewohner, der vorsorglich in einer Frankfurter Klinik untersucht wurde, konnte die Ambulanz bereits nach kurzer Zeit wieder verlassen und nach Hause gehen.

Das Fachkommissariat für Umweltdelikte der Kripo Offenbach hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und stellt sich unter anderem die Frage, woher die Dose stammt und wer sie in der Garage deponierte. Die Mineralien wurden am Dienstag von Fachkräften des Regierungspräsidiums Darmstadt abgeholt und wurden einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Für Rückfragen zum Thema Strahlenschutz (Zuständigkeit Fund und Erlangung radioaktiver Stoffe) wenden Sie sich bitte an die Pressesprecherin des RP Darmstadt, Frau Nina Lipp, unter der Rufnummer 06151-12-6209.

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