Positive Reallohnentwicklung setzt sich fort
Mit dem dritten Anstieg gegenüber dem Vorjahr in Folge setzte sich die positive Reallohnentwicklung auch im Jahr 2025 fort. Die Mindestlohnerhöhung auf 12,82 Euro zum 01. Januar 2025 trug zur Steigerung der Nominal- und Reallöhne im Jahr 2025 bei. Der im Vergleich zum Vorjahr geringere Anstieg der Reallöhne geht mit dem Wegfall der Inflationsausgleichsprämie einher.
Überdurchschnittlich stark erhöhten sich die Nominallöhne im Jahr 2025 unter anderem in den Bereichen „Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ (plus 8,0 Prozent) sowie „Information und Kommunikation“ (plus 6,8 Prozent). Insgesamt verzeichnete der Dienstleistungsbereich ein Nominallohnplus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Produzierenden Gewerbe lag der Anstieg gegenüber dem Vorjahr bei 4,5 Prozent.
Reallohnzuwachs auch im vierten Quartal 2025
Im vierten Quartal 2025 stiegen die Nominallöhne aller Beschäftigten durchschnittlich um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und damit stärker als die Verbraucherpreise (plus 2,3 Prozent). Daraus ergab sich im letzten Quartal 2025 ein reales Lohnplus in Höhe von 2,1 Prozent.
Für Vollzeitbeschäftigte betrug der nominale Lohnanstieg im vierten Quartal 4,8 Prozent. Darunter verzeichnete das Fünftel mit den geringsten Verdiensten moderate Nominallohnzuwächse in Höhe von durchschnittlich 2,7 Prozent. Für das Fünftel der Vollzeitbeschäftigten mit den höchsten Verdiensten stiegen die Nominallöhne im vierten Quartal 2025 um 6,0 Prozent.
Teilzeitbeschäftigte wiesen im vierten Quartal 2025 mit 3,7 Prozent ebenfalls einen Nominallohnanstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Auszubildende erhielten im vierten Quartal nominal 6,7 Prozent mehr Lohn als im Vorjahresquartal.



