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Schnelle Hilfe für Verletzte in der Ukraine

Schnelle Hilfe für Verletzte in der Ukraine

„Für mich sind diese Aktion und dieser Moment ein Highlight in diesem Jahr“, so Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez.

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Seit Beginn des Jahres ist Diez Bischofsvikar für den Bereich Weltkirche im Bistum Fulda. „In meiner Funktion erhielt ich eine Anfrage von Pfarrer Volodymyr Hrabyk aus der Ukraine, ob wir bei der Beschaffung eines Krankenwagen behilflich sein könnten“, so Diez weiter.

Eine E-Mail an Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Diözesanleiter Malteser Hilfsdienst Fulda, brachte den Stein ins Rollen. „Die Zusammenarbeit zwischen dem Bereich  Weltkirche des Bistums und uns Maltesern lief dann  wunderbar. Ich darf heute alle beteiligten Mitarbeitenden für ihr Engagement loben“, so Brandenstein-Zeppelin. Denn kurze Zeit später konnte ein funktionstüchtiger Krankenwagen an die Vertreter aus der Ukraine übergeben werden. Das Referat Weltkirche des Bistum Fulda übernahm die Finanzierung des Fahrzeugs, die Malteser die Beschaffung. „Ich bin dankbar für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit“, meinte Diez. Vor dem Fuldaer Dom wurde der Krankenwagen für seine Aufgabe geweiht, ebenso drei weitere Fahrzeuge aus der Rettungsdienstflotte der Malteser Fulda. „Möge dieser Wagen den Kranken und Verletzten in der Ukraine schnelle Hilfe bringen“, sagte Diez zum Abschluss. Neben den Fahrzeugen wurden Christophorus-Medaillen für die Fahrzeuge geweiht. Die Auslandsarbeit sei eine sehr wichtige, berichtete Brandenstein-Zeppelin. „Wir sind auch in der Ukraine engagiert und freuen uns auf weitere Projekte mit dem Bistum“, gab er bekannt.

Foto: Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez (links) und Dirk Rasch, Leiter Malteser Rettungsdienst Fulda, übergaben den Fahrzeugschlüssel an (von links) Pfarrer Volodymyr Hrabyk und Anton Krushelnytskyi, Pfarrsgehilfe. Ebenfalls am Projekt beteiligt Marco Medler, stellvertretender Malteser Rettungsdienstleiter Fulda, sowie Steffen Jahn, Dezernent Weltkirche und Missio.

Foto: jfphotodesign

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