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So viel verdienten Beschäftigte in Hessen 2025

So viel verdienten Beschäftigte in Hessen 2025

Die Vollzeitbeschäftigten in Hessen haben 2025 durchschnittlich 5.285 Euro brutto pro Monat verdient. Maßgeblich für die Höhe des Verdiensts war unter anderem die Berufswahl. Wie das Hessische Statistische Landesamt auf Basis der Verdiensterhebung 2025 mitteilt, verdienten Pilotinnen und Piloten im Durchschnitt 14.205 Euro brutto pro Monat und gehörten damit zu den Topverdienenden.

Zu diesen zählten auch Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer mit einem durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst von 11.916 Euro sowie Ärztinnen und Ärzte mit durchschnittlich 8.646 Euro pro Monat.

Mehr als 7.000 Euro brutto pro Monat verdienten im Durchschnitt auch Personen in der Unternehmensberatung (7.995 Euro) und Bankkaufleute (7.633 Euro). Vollzeitbeschäftigte Hochschullehrkräfte erhielten 6.835 Euro brutto. Für Buchhalterinnen und Buchhalter betrug der monatliche Bruttoverdienst durchschnittlich 5.567 Euro. Fachkräfte in chemisch-technischen Laboratorien lagen mit durchschnittlich 5.190 Euro brutto hingegen unter dem Durchschnitt aller Vollzeitbeschäftigten in Hessen.

Am unteren Ende der Verdienstskala fanden sich zum Beispiel Reinigungskräfte mit einem Bruttomonatsverdienst von 2.896 Euro. Durchschnittlich 3.160 Euro brutto verdienten Lagerarbeiterinnen und Lagerarbeiter. Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer erhielten einen etwas höheren Bruttoverdienst von 3.519 Euro pro Monat.

Neben dem Beruf war auch die Ausbildung entscheidend

Die Wahl des Berufs ist nicht der einzige Einflussfaktor auf den Verdienst. Höhere Bildungsabschlüsse führen im Regelfall auch zu höheren Verdiensten. So verdienten Beschäftigte in Vollzeit mit einem anerkannten Berufsabschluss durchschnittlich 4.478 Euro brutto in Hessen. Ohne einen beruflichen Ausbildungsabschluss waren es 814 Euro weniger (3.664 Euro brutto).

Wer einen Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss vorweisen konnte, kam im Durchschnitt auf 5.560 Euro brutto. Personen mit Bachelorabschluss verdienten 5.736 Euro brutto, mit Masterabschluss oder einem vergleichbaren Hochschulabschluss 7.585 Euro brutto.

Beschäftigte in Hessen verdienten mehr als der Bundesdurchschnitt

Vollzeitbeschäftigte in Hessen verdienten durchschnittlich 5.285 Euro brutto pro Monat und damit 501 Euro mehr als der Bundesdurchschnitt mit einem Bruttomonatsverdienst von 4.784 Euro. Vollzeitbeschäftigte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung erhielten im gesamtdeutschen Durchschnitt 4.125 Euro brutto pro Monat und damit 353 Euro weniger als in Hessen (4.478 Euro brutto). Bei Personen mit einem höheren Bildungsabschluss war die Diskrepanz noch größer: So lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der Beschäftigten mit einem Master- oder einem vergleichbaren Hochschulabschluss in Deutschland mit 7.019 Euro um 566 Euro unter dem in Hessen (7.585 Euro brutto).

Kommentare

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Hätteesgernschönhier
1 monat vor
Ich sage ja, in der Chemie wurde 50 Jahre nicht gestreikt, die angeblich guten Erhöhungen über die Laufzeit schön gerechnet. Zu meiner Zeit verdiente man als chemische Fachkraft wie ein Assistenzarzt. Was dann aber systematisch (also von Arbeitgeberseite gewollt und von der Gewerkschaft gebilligt) runtergefahren wurde.
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D.A.
1 monat vor
Wie wurden solche zahlen ermittelt?
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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 monat vor
Zitat:
Vollzeitbeschäftigte in Hessen verdienten durchschnittlich 5.285 Euro brutto pro Monat
Vermutlich wurden die Zahlen gewürfelt.
Oder die Behörden & Ämter rechnen einfach mit diesem Betrag, wenn es darum geht Steuerlasten und Gebühren einzuziehen.

Für den durchschnitt ist dieser Wert doch Absolut unrealistisch, oder aber in Hessen gibt es mehr Besserverdiener als Geringverdiener.
Vielleicht zieht das Bankenviertel in FFM den durchschnitt nach oben.
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Hätteesgernschönhier
1 monat vor
zitiere W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸:

..... oder aber in Hessen gibt es mehr Besserverdiener als Geringverdiener.
....


Das ist wohl so. Deshalb gehören wir ja auch zu den Geberländern.
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A.S.
1 monat vor
Wenige verdienen einfach zu viel!

Wirft man alle Einkommen in einen Topf und dividiert diese durch die Anzahl der Erwerbstätigen muss es nicht zwingend mehr Besserverdiener geben.
Es gibt schlichtweg Besserverdiener die augenscheinlich zu viel bekommen (nicht verdienen).
Ansonsten:
Stimmungsmacherstatistiken die "einiges" aufzeigen und nichts verbessern.
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