„Der Untersuchungsausschuss (UNA) zum Mord an unserem Parteifreund Dr. Walter Lübcke hat heute eine leitende Mitarbeiterin des Landesamts für Verfassungsschutz Hessen und einen Mitarbeiter des Staatsschutzes Nordhessen als Zeugen vernommen. Laut Zeugenaussage war der spätere Mörder von Dr. Walter Lübcke, Stephan Ernst, Anfang der 2000er-Jahre nur als Mitläufer in der rechten Szene anzusehen, in den 2010er Jahren galt er als abgekühlt. Eine spätere Radikalisierung sei zum damaligen Zeitpunkt nicht abzusehen gewesen. Diese Aussage deckt sich auch mit den Aussagen von anderen Experten – auch aus dem Bereich der auf Rechtsextremismus spezialisierten Wissenschaftler und Journalisten. Stephan Ernst hat unvorhersehbar Dr. Lübcke kaltblütig ermordet, denn es gab zu keinem Zeitpunkt Anzeichen, dass er eine solche Tat begehen könnte.“
"Stephan Ernst viele Jahre inaktiv und nicht vernetzt"
Der Obmann der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Holger Bellino, sagte zur Sitzung des Untersuchungsausschusses zum Mordfall Dr. Walter Lübcke (UNA 20/1) am Freitag:
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