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Günstiges D-Ticket für Azubis im Main-Kinzig-Kreis

Günstiges D-Ticket für Azubis im Main-Kinzig-Kreis

Damit Busse und Bahnen bei Azubis nicht zu stark aufs Portemonnaie drücken: Die rund 6.120 Auszubildenden im Main-Kinzig-Kreis sollen das Deutschland-Ticket deutlich günstiger bekommen – möglichst sogar für die Hälfte. Für Azubis würde das bedeuten: Für 31,50 Euro pro Monat mit den „Öffis“ fahren. Dafür macht sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) jetzt mit einem Appell an die Hessische Landesregierung stark.

Die NGG Rhein-Main fordert: „Das Land Hessen soll Azubis mit einem ‚D-Ticket light‘ unterstützen. Und zwar bei ihren täglichen Fahrten zum Ausbildungsplatz und zur Berufsschule. Aber auch in der Freizeit“, sagt NGG-Geschäftsführer Hendrik Hallier. Denn 63 Euro, die das Deutschland-Ticket nun kostet, seien für Azubis „eine ordentliche Stange Geld“.

Ziel der NGG Rhein-Main ist es, Auszubildende mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Main-Kinzig-Kreis und der Region „möglichst mobil zu machen – und das ohne zu großen Druck auf den Geldbeutel“, so Hallier. Deshalb solle die Hessische Landesregierung dem Vorbild Niedersachsens folgen: „In Niedersachsen haben Auszubildende die Chance, ihr D-Ticket für die Hälfte zu bekommen. Vorausgesetzt, auch die Arbeitgeber ziehen mit“, sagt Hendrik Hallier.

So übernehme in Niedersachsen das Land 20 Prozent der Kosten vom Deutschland-Ticket – und damit 12,60 Euro pro Monat. „Wenn der Arbeitgeber sich mit einem Viertel – also nicht einmal 16 Euro – am Ticket-Preis beteiligt, erhöht das Land Niedersachsen seinen Anteil ebenfalls auf 25 Prozent. Damit kostet das Deutschland-Ticket für die Azubis und auch für junge Menschen, die einen Freiwilligendienst machen, nur noch die Hälfte vom regulären Preis – nämlich 31,50 Euro“, rechnet Hendrik Hallier vor. Der Gewerkschafter spricht von einem „echten Mobil-Deal“ für Azubis.

Die NGG Rhein-Main appelliert an die Landesregierung in Wiesbaden, den „Ticket-Rabatt“ so wie in Niedersachsen „eins zu eins auch in Hessen umzusetzen“. Neben den heimischen Landtagsabgeordneten sollen sich auch die Arbeitgeber aus dem Main-Kinzig-Kreis jetzt dafür einsetzen, dass es in Hessen „möglichst rasch ein D-Ticket zum halben Preis für Auszubildende gibt“, so Hendrik Hallier.

Kommentare

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Karl
4 monate vor
Man will keine jungen Leute in Hessen! Die sollen ihre Ausbildung in den Nachbar-Bundesländern machen und das Studium im günstigen Ostdeutschland. Ist politisch so gewollt seitens der Landesregierung. Gleichzeitig wurden den hessichen Unis massiv die Forschungsgelder gestrichen. Bildung und Forschung ist nur ja eine Nebensache...
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