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Thilmann Schmidt, Enya Harnischfeger und Thomas Buchhold schreiben Hessens beste Praktikumsberichte

Thilmann Schmidt, Enya Harnischfeger und Thomas Buchhold schreiben Hessens beste Praktikumsberichte
Landrat Thorsten Stolz (links) gratulierte Thomas Buchhold (Dritter von links), Enya Harnischfeger (Vierte von rechts) und Thilmann Schmidt (Zweiter von rechts) zum Hessensieg beim Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“. Mit den vieren freuten sich: Julia Czech (Zweite von links), Rektorin an der Henry-Harnischfeger-Schule und Leiterin des Arbeitskreises Schule Wirtschaft Main-Kinzig-Kreis Mitte/Ost, Elke Ziegler (Vierte von links), Lehrkraft an der Henry-Harnischfeger-Schule, Evelin Haus (Dritte von rechts), Konrektorin der Stadtschule Schlüchtern, und Kathrin Franke, Lehrkraft an der Brüder-Grimm-Schule.

Der Bergwinkel ist Spitze: Gleich drei Schülerinnen und Schüler haben beim Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“ hessenweit den 1. Platz belegt. Thilmann Schmidt von der Brüder-Grimm-Schule Steinau hat allen teilnehmenden Hauptschülerinnen und Hauptschülern den Rang abgelaufen. Enya Harnischfeger von der Stadtschule Schlüchtern hat den besten Bericht aller Realschülerinnen und Realschüler in Hessen verfasst. Thomas Buchhold von der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster ist Hessensieger im Bereich „Integrierte Gesamtschulen“.

Landrat Thorsten Stolz (SPD) hat die drei kürzlich im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen empfangen, um sie kennenzulernen: „Enya, Thomas und Thilmann haben eine super Leistung erbracht. Zu ihrem Erfolg möchte ich ihnen persönlich, aber auch im Namen des Main-Kinzig-Kreises gratulieren. Sie haben einen Beruf ernsthaft erkundet und genau das dokumentiert.“ Der Landrat dankte den Schulen sowie den Schulleitungen und Lehrkräften für ihr großes Engagement: „Wenn Schule und Wirtschaft an einem Strang ziehen, profitieren die Jugendlichen und am Ende auch der Arbeitsmarkt.“

Auch Julia Czech, Rektorin an der Henry-Harnischfeger-Schule und Leiterin des Arbeitskreises Schule Wirtschaft Main-Kinzig-Kreis Mitte/Ost, lobte die jungen Leute: „Ein dreifacher Erfolg in einem Wettbewerb wie dieser ist eine absolute Seltenheit. Darauf können alle sehr stolz sein.“ Der Wettbewerb ‚Bester Praktikumsbericht‘ würdigt Berichte, die herausstechen. Sie müssen vollständig sein und Kreativität zeigen. „Vor allem wird erwartet, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Beruf auseinandersetzen und dies aus dem Bericht hervorgeht. Auch die formale und sprachliche Qualität muss stimmen“, so Julia Czech.

Thilmann Schmidt absolvierte sein Praktikum bei der Tischberger BWS GmbH in Schlüchtern, ein Unternehmen, das sich auf die Beseitigung von Brand- und Wasserschäden spezialisiert hat. Wie Thil berichtete, habe er mit den Mitarbeitenden Baustellen besucht und einen guten Einblick in die Arbeit erhalten. Nach Ende seiner Schulzeit strebt er eine Ausbildung zum Automechatroniker an und hat sich bereits mit möglichen Arbeitgebern in Schlüchtern in Verbindung gesetzt. Für ihn ist klar: Er will ins Handwerk.

Enya Harnischfeger entschied sich für ein Praktikum in der Kita „Unterm Regenbogen“ in ihrem Heimatort Ulmbach. Sie habe sehen wollen, ob der Beruf der Erzieherin etwas für sie ist. Während der beiden Praktikumswochen habe sie erkannt, dass sie lieber mit Tieren als mit Kindern arbeiten möchte. Dem Landrat verriet die junge Frau ihren Berufswunsch: Sie möchte in einer größeren Tierarztpraxis oder einer Tierklinik arbeiten.

Auf die Firma Eckert Motorgeräte in Wächtersbach-Wittgenborn fiel die Wahl von Thomas Buchhold. Er arbeitet gern mit Maschinen, hat selbst einen Aufsitzmäher und ist, wie er selbst sagt, „ein Schrauber“. Thomas Buchhold möchte Landschaftsgärtner werden, weil der Beruf kreatives Gestalten mit der Nutzung von Geräten und Maschinen verbinde.

„Praktika sind sowohl für ein Unternehmen als auch für die Praktikantinnen und Praktikanten wichtig, um einen Einblick in ein Berufsfeld zu bekommen. Mit den im Praktikum gewonnenen Eindrücken können Jugendliche besser entscheiden, ob ein Beruf für sie infrage kommt. Unternehmen wiederum nutzen Praktika, um geeignete, motivierte und lernwillige Auszubildende zu finden“, so der Landrat. Er rief die Betriebe dazu auf, Praktikumsplätze bereitzustellen. Das sei gut für den Nachwuchs, für die Berufsorientierung und für die Unternehmen selbst. An dem Gespräch nahmen außerdem Elke Zieger, Lehrerin an der Henry-Harnischfeger-Schule, Evelin Haus, Konrektorin der Stadtschule Schlüchtern, und Kathrin Franke, Lehrerin an der Brüder-Grimm-Schule, teil.

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Landrat Thorsten Stolz (links) gratulierte Thomas Buchhold (Dritter von links), Enya Harnischfeger (Vierte von rechts) und Thilmann Schmidt (Zweiter von rechts) zum Hessensieg beim Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“. Mit den vieren freuten sich: Julia Czech (Zweite von links), Rektorin an der Henry-Harnischfeger-Schule und Leiterin des Arbeitskreises Schule Wirtschaft Main-Kinzig-Kreis Mitte/Ost, Elke Ziegler (Vierte von links), Lehrkraft an der Henry-Harnischfeger-Schule, Evelin Haus (Dritte von rechts), Konrektorin der Stadtschule Schlüchtern, und Kathrin Franke, Lehrkraft an der Brüder-Grimm-Schule.

Kommentare

1
schule
5 monate vor
salmünster schule ist bekannt als mobbingtillidin schule.
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1
Lars
5 monate vor
War dort bis vor 12 Jahren. da wars noch ok. aber heute bekommt man echt krasses von dort zu hören. die kacken ab
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