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Gemeinsam mit in Frankfurt lebenden Menschen entstehen seitdem im Historischen Museum Frankfurt Ausstellungen und Veranstaltungen zu wechselnden Themen mit Bezug zur Stadt Frankfurt. So auch in der kürzlich geendeten Stadtlaborausstellung "Ich sehe was, was du nicht siehst. Rassismus, Widerstand und Empowerment". Rund 60 am Stadtlabor teilnehmende Personen haben für die Ausstellung Beiträge entwickelt, in denen sie sich mit verschiedenen Formen von Rassismus und dessen Auswirkungen auf Betroffene auseinandersetzen. Auch die kolonialen Hintergründe von rassistischem Denken hin zu aktuellen Empowermentstrategien werden in dem Zusammenhang von den am Stadtlabor Teilnehmenden beleuchtet.

Ab Juni 2021 bis zum 30. September 2021 sind in Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt einzelne Ausstellungsbeiträge zu den Themenbereichen Rassismus, Kolonialismus, Postkolonialismus und Empowerment im Historischen Museum Schloss Philippsruhe zu sehen. Angegliedert sind die Beiträge an die Ausstellung "Leben im Krieg – Perspektiven auf Hanau im zweiten Weltkrieg". Die Ausstellung zeigt, wie eine Gesellschaft Rassismus in extremer Form gelebt hat. Die Beiträge der Stadtlaborausstellung schlagen so den Bogen in die Gegenwart und verdeutlichen, dass Rassismus auch heute innerhalb der Gesellschaft besteht. Sie zeigen gleichzeitig auch, wie Menschen dem entgegentreten und Widerstand leisten.

"Ich freue mich über die gute und fruchtbare Zusammenarbeit unseres Historischen Museums mit der Stadt Frankfurt, die es ermöglicht, dass auch Hanauerinnen und Hanauer die Stadtlaborausstellung hier bei uns in der Brüder-Grimm-Stadt sehen können", sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Die Ausstellung passe hervorragend in die Hanauer Stadtkultur und sei ein Teil der vielfältigen städtischen Aktionen in Bereich Antirassismus. Räumlich und inhaltlich an die Beiträge der Frankfurter Ausstellung angeschlossen sind auch Plakate von Jugendlichen des LK Geschichte der Hohen Landesschule unter der Leitung von René Marschall. Die Jugendlichen haben sich im Zeitraum von Dezember 2020 bis März 2021 im Rahmen des Distanzunterrichts ebenfalls intensiv mit dem Thema Rassismus beschäftigt. "Was ist Rassismus?", "Wie kann ein rassismuskritischer Alltag gelingen?", "Wie wirken rassistische Aussagen und Handlungen?" Diese und viele andere Fragen zum Thema Rassismus behandeln die Jugendlichen auf den Plakaten. Sie verfolgen das Ziel, längst überfällige Diskussionen über Rassismus anzustoßen. Ergänzt werden die Plakate von Ergebnissen der schulischen Auseinandersetzung in Kursen und Klassen mit dem Thema aus der Fachschaft Kunst. "Die Zusammenarbeit der Museen mit den Schülerinnen und Schülern der Hola in Hanau ist ein wichtiger Baustein der kulturellen und geschichtlichen Bildung, denn es ist wichtig, dass junge Menschen verstehen, dass Kunst nicht nur ausschließlich Ästhetik ist, sondern durchaus eine wichtige politische und gesellschaftliche Botschaft haben kann", sagte Kaminsky.

Weitere Projekte innerhalb dieser Kooperation zwischen der Hohen Landesschule und dem Historischen Museum Hanau Schloss Philippsruhe sind in Planung. Verantwortlich für die Umsetzung der Ausstellungsbeiträge in Schloss Philippsruhe und die Kooperation mit der Hohen Landesschule sind die wissenschaftliche Volontärin Viktoria Pfeifer und der wissenschaftliche Volontär Markus Laufs.

Weitere Informationen zu den Stadtlaborausstellungen am Historischen Museum Frankfurt: https://www.historisches-museum-frankfurt.de/stadtlabor/ichsehewaswasdunichtsiehst

Weitere Informationen zur Übernahme von Beiträgen der Stadtlaborausstellung durch die Städtischen Museen Hanau: www.museen-hanau.de

Foto: Jugendliche der Hohen Landesschule vor Schloss Philippsruhe mit Victoria Asschenfeldt (Direktion der Städtischen Museen Hanau, 4.v.r.), René Marschall (Lehrkraft Hohe Landesschule, 2.v.r.), Volontär Markus Laufs (3.v.l.) und Volontärin Viktoria Pfeifer (1.v.l.) ©Städtische Museen Hanau
Foto: Blick in die Ausstellung © Städtische Museen Hanau

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