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Nichts zu holen für White Wings in Vechta

Nichts zu holen für White Wings in Vechta

Das letzte Spiel der Hauptrunde in der 2. Basketball-Bundesliga war am Ende eine deutliche Angelegenheit für Spitzenreiter und designierten Aufsteiger.

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Rasta Vechta ließ in eigener Halle gegen die HEBEISEN WHITE WINGS nichts anbrennen und sicherte sich mit dem 110:79 (55:39) die beste Ausgangslage für die Play-offs. Dabei verkauften sich die Hanauer gerade in der Anfangsphase teuer. Nicht mitwirken konnte Kapitän Christian von Fintel, der nach seiner bereits im Köln-Spiel erlittenen Nasenverletzung operiert werden musste.

Denn mit Robin Christen trafen die Jungs aus der Goldschmiedestadt gleich ihre ersten Dreierversuche – und führten im Rasta-Dome 7:2. Doch die Gastgeber brachten viel Energie von der Bank. Vor allem Travis Warech zeigte sich treffsicher, führte gemeinsam mit Jeremy Dunbar und dem überragenden Chase Griffin sein Team zunächst heran, ehe Vechta in Führung ging. Durch einen 17:0-Lauf das zudem durchaus komfortabel. „Wir haben ihnen zu viele Dreier gegeben, die offenen Würfe haben sie dann eiskalt genutzt und getroffen“, resümierte Hanaus Coach Simon Cote. Aber auch mit der Hand im Gesicht trafen die Rastaner ihre Würfe. Schon zur Halbzeit flogen acht Distanzwürfe durch die Reuse – bei lediglich zwölf Versuchen. Und obwohl die HEBEISEN WHITE WINGS selbst fünf Dreier trafen (36 Prozent) und auch im Reboundduell (22:18 zur Halbzeit) auf Augenhöhe agierten, Rasta spielte mit seiner individuellen Klasse eine 55:39-Führung heraus. Das Duo Griffin, Dunbar und Warech kam zusammen bereits auf 30 Punkte. Und obwohl Vechta auch nach der Halbzeitpause sich weiter treffsicher zeigte, steckte die Cote-Truppe zu keiner Zeit auf. Im dritten Viertel konnten die Flügelträger sogar auf 60:72 verkürzten. Und hatte nach einem Ballgewinn sogar die Chance den Rückstand auf unter zehn Punkte zu schrauben. Doch Rasta zog erneut das Tempo an, lag nach dem Viertel mit 78:63 in Führung. Spätestens mit dem 14:2-Lauf zu Beginn des Schlussviertels war die Partie endgültig entschieden. „Wir haben nicht unsere physische Verteidigung aufs Parkett gebracht, nicht so intensiv gespielt wie wir uns das vorgenommen hatten“, so Cote. Das zeigt eine Statistik am Ende besonders: Rasta gewinnt das Reboundduell mit 40:29. Das Spiel sei schnell zu streichen. „Wir haben eine wirklich tolle Saison gespielt, das müssen wir im Gedächtnis behalten“, meinte der Trainer.

In der Tat, unter dem Strich steht für den Aufsteiger aus Hanau (vorerst) ein herausragender Tabellenplatz elf, sogar punktgleich mit dem Tabellenachten. Und das nach einer Saison, in die man als absoluter Underdog gegangen ist und irgendwie den Klassenerhalt erreichen wollte. Das ist eindrucksvoll gelungen. Ob nun sogar eine Play-off-Teilnahme möglich ist, hängt zunächst vom Urteil des Schiedsgerichts bezüglich des Protests gegen die Wertung des Hinrunden-Spiels Kirchheim gegen Hanau ab. Diese soll am Donnerstag, 31. März, getroffen und mitgeteilt werden. Sollte es zu einem Wiederholungsspiel kommen, haben die HEBEISEN WHITE WINGS nach den gestrigen Ergebnissen die Möglichkeit mit einem Sieg in Kirchheim noch als Tabellenachter in die Play-off-Runde zu kommen.

Für die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau spielten: Miles Jackson-Cartwright (14 Punkte / 3 Rebounds), Jonathan Mesghna, Josef Eichler (3/0/1 Assist), Sebastian Heck, Till-Joscha Jönke (9/1/3), Kruize Pinkins (10/6/1), Joleik Schaffrath, Robin Christen (18/2/2), Dane Johnson (11//6/1), Luke Loucks (10/3/5).

Für Rasta Vechta spielten: Matthew Reid (3), Carlos Medlock (7/2/6), Chase Griffin (25/2/4), Jeremy Dunbar (8/4/2), Travis Warech (16/4), Fabian Franke (4), Derrick Allen (8/4/3), Donald Lawson (7/5), Blanchard Obiango, Devin Gibson (9/5/4). Christian Standhardinger (16/6/2), Oliver Mackeldanz (7/4).

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