Hanaus Nervenstärke machte am Ende den Unterschied, unter dem Strich stand ein dann doch klarer 97:82-Sieg.
Jetzt kommt es am Samstag, 26. Januar, ab 19 Uhr zum Rückspiel in der Main-Kinzig-Halle. Die Gäste stehen aktuell am Tabellenende und spielen in erster Linie wohl um eine möglichst gute Ausgangslage für die Play-down-Runde. Zwar rangieren die Hanau White Wings nach enttäuschendem Saisonverlauf nur zwei Plätze vor den Güßbachern, haben aber weiterhin noch alle Chancen auf die Play-offs. „Es sind nur zwei Punkte Rückstand auf Platz acht und wir haben die Duelle mit dem Gros der direkten Kontrahenten noch vor uns“, analysiert Headcoach Hans Beth die momentane Situation. Hoffnung schöpft der Basketballlehrer auch aus dem letzten Auftritt in Leitershofen/Stadtbergen. „Das Team hat eine gute Einstellung an den Tag gelegt und mehr Konstanz ins eigene Spiel gebracht. Das müssen wir jetzt auch im Heimspiel am Samstag an den Tag legen, das dringend notwendige Erfolgserlebnis kommt dann zwangsweise“, ist sich Beth sicher. Die Heimbilanz der Brüder-Grimm-Städter liest sich alles andere als gut. Zwei Siege aus acht Spielen sind ohne Zweifel zu wenig. „Wir wissen, dass wir unsere Fans gerade daheim zuletzt nicht mit Zauberbasketball verwöhnt haben. Dennoch wurden wir immer wieder nach vorne getrieben, selbst als wir gegen Konstanz mit 20 Punkten zurücklagen. Die Mannschaft weiß, dass das nicht selbstverständlich ist und wird sich am Samstag zerreißen, um den Fans etwas zurückzugeben“, fungiert Beth in diesem Fall als Sprachrohr der Mannschaft.
Neben der Unterstützung der heimischen Kulisse setzen die Flügelträger auf eine hoffentlich wieder tiefere Bank. Ein Einsatz der zuletzt zum Zusehen verdammten Robert Huelsewede und Filmore Beck scheint wahrscheinlich. Doch auch die Gäste können auf neues Personal setzen. Seit dem Jahreswechsel mischt der US-Amerikaner Derrick Parker unter den Körben mit. Der Power Forward war bislang für 18 Punkte und fünf Rebounds pro Partie gut. Aber auch Jereal Scott, der neue US-Boy in Hanau, harmoniert nach zwei Begegnungen und der dritten Trainingswoche immer besser mit seinen Mitspielern. „Wir dürfen unsere Hoffnungen nicht auf wenige Schultern verteilen. Nur als Team können wir wieder nach oben kommen“, weiß Beth.


