Durch die Tunnelleitzentrale wurden daraufhin beide Tunnelröhren gesperrt und die Insassen der noch in den beiden Röhren des Autobahntunnels befindlichen Fahrzeuge (etwa 30 Pkw und ein Reisebus mit rund 30 Fahrgästen) wurden über die Notausgänge ins Freie geleitet.
Zur Sicherheit wurden alle im Tunnel befindlichen Personen vorsorglich medizinisch untersucht, wobei nach derzeitigem Stand nur die beiden Fahrzeuginsassen des brandbetroffenen Seat durch eine Rauchgasintoxikation leicht verletzt und zur Versorgung in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert wurden. Im Rahmen des Rettungseinsatzes waren zahlreiche Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, ein Rettungshubschrauber sowie fünf Streifen der Polizeiautobahnstation Petersberg und der Polizeistation Fulda im Einsatz.
Die nicht brandbetroffene "Nordröhre" des Tunnels wurde um 18.50 Uhr wieder freigegeben. Die "Südröhre" ist aktuell noch gesperrt, wobei die Abschleppmaßnahmen laufen und anschließend abgeklärt wird, ob der Fahrbahnbelag durch die Brandzehrung eine Freigabe zulässt, oder ob noch entsprechende Arbeiten am Fahrbahnbelag vorgenommen werden müssen.
Eine entsprechende Rundfunkwarnmeldung wurde etabliert. Der Sachschaden wird im Moment auf rund 25.000 Euro geschätzt. Nach aktuellsten Informationen soll die "Südröhre" gegen 20 Uhr zumindest einspurig und mit entsprechender Geschwindigkeitsbeschränkung wieder freigegeben werden. Beim Vorliegen weiterer, belastbarer Informationen wird nachberichtet.
Abschlussmeldung
Durch die schnelle Bergung/Abschleppung des brandbetroffenen Pkw und die umgehende Überprüfung der Brandstelle konnte nun auch die Tunnelröhre in Fahrtrichtung "Süd" um 19.50 Uhr vollumfänglich wieder frei gegeben werden. Somit sind beide Fahrspuren in Richtung Süden wieder ohne Einschränkungen befahrbar und der Stau vor dem Tunnel löst sich aktuell rasch auf. Bis dato wurden auch keine ergänzenden Meldungen zu verletzten Personen bekannt, so dass es bei den o.a. beiden Fahrzeuginsassen des Seat als Verletzte bleibt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an, wobei nach derzeitigen Information von einem technischen Defekt bei dem Seat ausgegangen werden kann. Der Gesamtschaden an Fahrbahn und Fahrzeug wurde auf 30.000 Euro korrigiert und es waren letztlich nach aktuellsten Informationen der Rettungsdienste rund 90 Personen, die aus dem Tunnel geleitet und entsprechend medizinisch überprüft wurden, darunter auch die 30 Fahrgäste aus dem o.a. Reisebus.
Fotos: Fuldamedia








Aber jedes Kind weiß, Autos die im Fahrbetrieb anfangen zu brennen sind meistens Verbrenner.
E-Autos fangen meistens beim Laden an zu brennen.
Deshalb lieber nicht zu nah am eigenen Haus laden und erhöhte Vorsicht wenn Nachbarn zu nah am eigenen Haus laden.
Zum Glück ging das glimpflich aus und alle hoffentlich bald wieder fit und gesund.
@Win Diesel: Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Klappe halten.
Ist ein Ibiza ST, gebaut zwischen 2010 und 2017. Falls der einen E-Motor hat, dann wie jedes andere Auto auch, z. B. für die Scheibenwischer, wie auch Diesel Fahrzeuge. Und nach der Einstellung und dem Wissen das es kein E-Auto ist, sind jetzt alle Verbrenner Drecks-Autos?!?
Ach ja, ich fahre übrigens einen Diesel.