Die bisherigen Ermittlungen endeten mit der vorübergehenden Festnahme des Gelnhäusers, der in seiner Vernehmung einräumte, den Einbruch in einen Telefonladen in der Marburger Oberstadt vorgetäuscht und die Geräte selbst verkauft zu haben. Die Ermittlungen bei im Rhein-Main-Gebiet lebenden, arglosen Käufern der gestohlenen Geräte brachten die Kriminalpolizei Marburg zunächst zu einem An- und Verkaufsladen mitten in Frankfurt. Von dort ging die Spur zu einem polizeibekannten Hehler in Frankfurt und weiter zu einem weiteren mutmaßlichen Hehler in Freigericht.
Dieser Mann aus Freigericht erwarb die Handys angeblich in einer Gaststätte in Gelnhausen. Hier schloss sich der Kreis und die Spur führte zu dem 21-Jährigen. Durch die Ermittlungen konnte die Kriminalpolizei bislang vier Handys sicherstellen. Abhandengekommenen waren in Marburg 32 Smartphones und Tablets im Wert von insgesamt fast 14.000 Euro. Um den Einbruch glaubwürdiger zu machen, hatte der Täter am Tresor des Geschäfts noch einen erheblichen Sachschaden angerichtet. Die Polizei entließ den 21-Jährigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen. Die Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Hehler aus Gelnhausen und Freigericht dauern an.


