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Kriminalstatistik: Höchster Fallzahlenwert bei „Häuslicher Gewalt“

Kriminalstatistik: Höchster Fallzahlenwert bei „Häuslicher Gewalt“

Im Bereich der häuslichen Gewalt wurde beim Polizeipräsidium Südosthessen im Jahr 2025 mit 1.628 Fällen der höchste Wert der vergangenen Jahre registriert. Dies entspricht einem Anstieg von 16,4 %. Rund 82 % der Opfer sind Frauen. Nahezu jede Straftat konnte geklärt werden. Den Großteil der Fallzahlen machen die Körperverletzungsdelikte mit 67,6 % aus.

Als mögliche Erklärung für die hohen Fallzahlen sowie deren Anstieg könnte auch eine erhöhte Sensibilisierung im Zusammenhang mit der öffentlichen Aufklärungskampagne zum Thema „Häusliche Gewalt“ sowie die daraus folgende höhere Anzeigenbereitschaft der Opfer sein. Zudem sind nach einer Gesetzesänderung Nachstellungshandlungen eher tatbestandsmäßig erfüllt. Das bedeutet konkret, die Opfer müssen nicht mehr in ihrer Lebensführung erheblich beeinträchtigt, sondern die Handlungen müssen hierzu objektiv geeignet sein. Auch das Merkmal der „Beharrlichkeit“ wurde durch das der „wiederholten Begehung“ ersetzt. Eine Vollendung des Delikts wird somit merklich niederschwelliger erreicht.

Proaktiver Ansatz im Umgang mit Betroffenen

Aus der Gewaltspirale können sich die Opfer und vor allem auch die mittelbar betroffenen Kinder meist nicht selbst befreien; Intervention von außen ist oft die einzige Möglichkeit, Straftaten aufzudecken und Opfern zu helfen. Bei den Betroffenen besteht oftmals ein hoher Beratungsbedarf, daher verfolgt das Polizeipräsidium Südosthessen seit mehreren Jahren einen proaktiven Ansatz in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen, beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Verein „Frauen helfen Frauen e.V.“, wo dortige Bedienstete nach einer Information durch die Polizei entsprechend Kontakt zu den Betroffenen aufnehmen, um ihnen individuelle Unterstützungsangebote wie etwa vorübergehende Unterkunft oder Hilfe bei Behördengängen zu unterbreiten.

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Kommentare

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Programmhiweis
1 monat vor
Es folgt nun die übliche Sündenbock-Rhetorik:
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4
Proximo
1 monat vor
"Sündenbock-Rhetorik"

Schmerzt es sehr, wenn man mit der Wahrheit konfrontiert wird und außer Ideologie nichts, schon gar keine Argumente hat?
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2
Ruffty
1 monat vor
" I'll never be your Beast of burden"
( Rolling Stones/Bette Midler)
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4
uǝʌS
1 monat vor
- Sie wissen es
- Wir wissen es
- Die Polizei weiß es
- Die Medien wissen es
- Bei der Politik bin ich mir nicht so sicher
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3
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 monat vor
Stimmt, es ist wohl besser, wir machen das wie Politiker.
Sagen gar nichts zum Thema, reden Fakten schön, und freuen uns über unsere Unversehrtheit!

Warum auch etwas unternehmen, das artet ja nur in Arbeit aus!
Nicht, dass der Nachbar noch mit dem Finger auf uns deutet.
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3
Heinz Bohlender
1 monat vor
Ehrenmorde.

Ein Thema welches Justiz und Medien weitestgehend meiden.

https://www.ehrenmord.de/doku/doku.php
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heck
1 monat vor
Die Entwicklung im ganzen Land geht seit 2015 nur in eine Richtung.

Dazu täglich 72 Messerattacken und in der Zwischenzeit mehr als 300.000 Straftaten p.a. nur durch diese Community macht das Leben miteinander nicht besser.

Von Integration ist überhaupt nicht mehr zu sprechen.

Nicht nur die Gesetze werden in Deutschland mit den Füßen getreten. Auch Sanitäter, die Feuerwehr, Polizisten und sonstige Rettungskräfte sind täglich Opfer.

Immer mehr von ihnen werden schwer verletzt oder sogar getötet, nur weil die Politik seit 2015 komplett auf ganzer Strecke versagt.

Über die anderen vielen Opfer kann man auf solchen Seiten wie von Politiversagen.net nachlesen.

Diese fatale Fehlentwicklung befördert die Nation nicht in die Zukunft, sondern zurück in eine primitive Steinzeit oder gar in einen Kalifat.

Die erfoderlichen Ghettos und No-Go-Areas, nicht nur die Bahnhöfe oder Parks, dazu haben wir ja schon.

Wer glaubt, dass es sich verbessern wird, sollte dazu in die Kirche gehen.
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4
Zweite Meinung
1 monat vor
Zitat:
Häusliche Gewalt und Femizide werden in der öffentlichen und politischen Debatte immer wieder mit Migrations- bzw. Zuwanderungsdebatten in Verbindung gebracht ... Diese Darstellung ist falsch. Sie schadet Betroffenen und lenkt von den tatsächlichen Ursachen von geschlechtsspezifischer Gewalt ab.
Zitat:
Wer häusliche Gewalt als „Migrationsproblem” bezeichnet, lenkt außerdem von den eigentlich erforderlichen Antworten ab, die das Problem so dringend braucht. Man lädt die Verantwortung auf „die Anderen” ab – und entzieht sich damit der eigenen. Die eigentlichen Antworten auf Gewalt gegen Frauen liegen woanders: in konsequenter Gleichstellungspolitik, in einem ausreichend und langfristig finanzierten Hilfesystem, in der gesellschaftlichen Ächtung patriarchaler Kontrollansprüche und entsprechender Prävention.
Quelle: https://www.frauenhauskoordinierung.de/ueber-uns
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3
Proximo
1 monat vor
Der Anteil ausländischer Frauen in deutschen Frauenhäusern ist sehr hoch. Laut Daten von 2022/2023 haben etwa zwei Drittel (ca. 64–66 %) der aufgenommenen Frauen keine deutsche Staatsangehörigkeit oder sind nicht in Deutschland geboren. Hauptherkunftsländer sind Syrien, Afghanistan, die Türkei und der Irak.

Man kann natürlich Fakten negieren.
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2
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 monat vor
Wie schon in den anderen News zum Thema, sieht man auch hier wieder, wie man Statistiken Interpretieren kann wie man möchte.

Auch fehlt bei dieser Statistik leider die Angabe vor 2018.
Das könnten den ein oder anderen vielleicht in seinem Weltbild verstören.
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