Der Schwerpunkt der Alarmierungen lag erwartungsgemäß im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren, die mehr als 50 Mal zu unkontrollierten Flammen ausrücken mussten. Dank des schnellen Eingreifens der meist ehrenamtlichen Kräfte blieb das missglückte Feuerwerk dann jeweils ohne weitreichende Konsequenzen. Lediglich im Hanauer Stadtteil Klein-Auheim brannte eine Gartenhütte und in Bruchköbel-Roßdorf sprangen die Flammen brennender Mülltonnen auf ein Kellerfernster über. Auch hier konnten die Feuerwehren noch Schlimmeres verhindern.
Die Rettungsdienste waren in der Silvesternacht ebenfalls in besonderer Alarmbereitschaft. Die Zahl der Einsätze im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern oder übermäßigem Alkoholeinfluss war jedoch überschaubar und nach erster Auswertung blieb es auch hier bei eher harmlosen Folgen. Dreimal mussten die Einsatzkräfte eine Alkoholvergiftung versorgen und fünfmal ging es um eher leichte Verletzungen durch Böller oder Pyrotechnik.



