Demnach hatten es die Tatverdächtigen, die neben dem Main-Kinzig-Kreis aus dem Raum Offenbach sowie den Landkreisen Aschaffenburg und Darmstadt-Dieburg kommen und zwischen 35 und 51 Jahre alt sind, seit mindestens zwei Jahren auf Gaststätten und Supermärkte abgesehen. In wechselnder Besetzungen sollen sie in mindestens 40 Objekte eingedrungen sein, die dort aufgestellten Geldspielautomaten aufgehebelt haben und mit teils erheblichen Geldbeträgen geflüchtet sein.
Bei den Taten in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Saarland und Nordrhein-Westfalen sollen sie so zirka 180.000 Euro erbeutet haben. Aufgrund der Erkenntnisse beantragte die Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse und schließlich Haftbefehle. Fünf der festgenommen Beschuldigten kamen in Untersuchungshaft, nachdem sie einem Haftrichter am Amtsgericht Darmstadt vorgeführt wurden.



