Fuhrländer und Werner informieren und beraten in ihrer Funktion sowohl Bedienstete als auch Geschädigte, begleiten polizeiliche Ermittlungsverfahren mit Bezug zur sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität, stehen nicht heterosexuell lebenden Mitarbeitenden als vertrauensvolle Ansprechpersonen zur Seite, fördern Verständnis und Offenheit innerhalb der Polizei und tragen durch aktive Netzwerkarbeit dazu bei, Hemmschwellen zwischen Polizei und LSBTI*Q-Community abzubauen.
"Homosexuelle, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen waren und sind immer wieder Opfer von Straftaten. Antihomosexuelle Gewalt äußert sich in vielfältiger Form. Betroffene erleben diese Taten häufig als gezielten Angriff auf ihre Identität, was erhebliche Auswirkungen auf ihr Sicherheitsgefühl und ihre persönliche Entwicklung haben kann. Nicht alle Geschädigten wagen dabei den Weg zur Polizei oder in die Öffentlichkeit. Aus Angst vor Ablehnung oder Repressalien verbergen viele Betroffene ihre Identität, sodass zahlreiche Straftaten nicht angezeigt werden und Täter sich in trügerischer Sicherheit wiegen", so der 25-jährige Polizeikommissar. "Mir ist es wichtig, sowohl nach innen als auch nach außen ein klares Zeichen für Offenheit, Akzeptanz und Unterstützung zu setzen. Wir möchten einen wichtigen Beitrag leisten, um Hemmschwellen abzubauen. Betroffene sollen wissen, dass sie bei der Polizei ernst genommen werden und auf eine vertrauliche Beratung insbesondere durch uns Ansprechpersonen zählen können", betont Werner, der mit großem Engagement auf seine neue Aufgabe blickt.
Zur Gewährleistung einer vertrauensvollen Kontaktaufnahme sind die beiden über die E-Mail-Adresse rainbow.ppsoh@polizei.hessen.de erreichbar. Darüber hinaus kann Polizeihauptkommissarin Sarah Fuhrländer unter der Rufnummer 069 8098-1146 kontaktiert werden.
Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf der Internetseite der Polizei Hessen unter: https://www.polizei.hessen.de/service/ansprechpersonen/ansprechperson-lsbtiq-im-polizeipraesidium-suedosthessen.
Die Ansprechpersonen Sarah Fuhrländer und Philipp Werner. Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen



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Passt in die Zeit, oder?