An dem Einsatz waren Beamtinnen und Beamte des HLKA sowie Unterstützungskräfte der örtlich zuständigen Polizeibehörden beteiligt. Die Ermittlungen richten sich gegen sechs Männer und zwei Frauen im Alter von 34 bis 78 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, gemeinschaftlich handelnd in großem Umfang diverse unechte Urkunden, darunter "Reichs-Personenausweise" und "Reichs-Fahrerlaubnisse" gedruckt, ausgestellt und verkauft zu haben.
Insgesamt wurden acht Objekte, jeweils eins in Hessen (Wetteraukreis), Sachsen (Dresden) und Schleswig-Holstein (Kreis Stormarn) sowie zwei in Brandenburg (Brandenburg an der Havel und Potsdam) und drei in Bayern (Kreis Würzburg, Kreis Garmisch-Partenkirchen und Kreis Aschaffenburg), durchsucht. Hierbei konnten diverse Beweismittel, darunter Mobiltelefone, Datenträger, Unterlagen, Bargeld sowie eine Armbrust, eine Schreckschusswaffe und ein Schlagring aufgefunden und sichergestellt werden. Zudem wurden drei Domains bei zwei Service-Providern beschlagnahmt.



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