Die Woche diente dem Kennenlernen und Erinnern, wie die „Sprache des Friedens“ funktioniert und welche Elemente ihr zugrunde liegen. Begleitet wurden die Kinder von Giraffe und Wolf, welche zwei Arten der Kommunikation versinnbildlichen, nämlich den verurteilenden, anklagenden, impulsiven Sprachgebrauch (Wolfssprache) und den ehrlichen, respektvollen, empathischen Sprachgebrauch (Giraffensprache).
GfK erfordert lebenslanges Lernen, denn die Giraffensprache zu beherrschen, ist nicht so leicht, wie es sich anhört, wenn starke Emotionen im Spiel sind und man sich nicht die Zeit nimmt oder nehmen kann, erst mal über seine Worte nachzudenken, bevor sie einem über die Lippen kommen. Kinder und Erwachsene an der Katharina- von- Bora- Schule üben alltäglich, wie man den Wolf in sich erkennen und daraufhin daran arbeiten kann, sich verständlich, respektvoll und friedlich in Streitsituationen auszudrücken: 1. sachliche Schilderung dessen, was ich beobachtet habe, 2. benennen der Gefühle, die dabei in mir aufgekommen sind, 3. Bedürfnisse, die meinem Verhalten, meiner Sprache, meiner Reaktion zugrunde liegen und 4. eine Bitte oder einen Wunsch, welches sich konkret auf eine Verhaltensweise bezieht, um diesem Bedürfnis nachzukommen.
Mit Hilfe der GfK schaffen wir Verbindung, Zusammenhalt und Verständnis. Also: „Nutz den Giraffenblick!“ und es entstehen Brücken, anstatt Mauern.



